Fehlalarm: Riesige Rauchschwaden sorgen für Großeinsatz der Feuerwehr
Harburg, Um 11:18 Uhr sorgten besorgte Anrufer am heutigen Dienstag von der A7 aus und aus Harburg für Aufregung, als sie der Feuerwehr einen vermeintlichen Industriebrand an der Moorburger Schanze meldeten. Berichten zufolge sei eine starke Rauchentwicklung aus dem Maschinenraum eines Windrades gesichtet worden, begleitet von meterhohen, offenen Flammen im oberen Bereich. Sofort wurde ein Großaufgebot der Feuerwehr nach Moorburg geschickt, um den vermeintlichen Notfall zu bekämpfen.
Die Realität erwies sich jedoch als weniger dramatisch als befürchtet. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass nicht das ehemalige Kohlekraftwerk oder ein Windrad in Flammen standen, sondern die Erdöl-Raffinerie Holborn arbeitete an ihrer Gasfackel. Diese Arbeiten waren im Voraus angemeldet worden, was jedoch von den besorgten Anrufern möglicherweise übersehen wurde.
Die Einsatzkräfte brachen den Einsatz schnell ab, nachdem feststand, dass es sich um geplante Arbeiten handelte und die Bevölkerung in keiner Gefahr schwebte. Glücklicherweise konnte so eine potenzielle Krise abgewendet werden, und die Feuerwehr konnte sich wieder anderen dringenden Aufgaben widmen.
