Innovation im Schützenhaus Winsen: Neue Lichtpunktanlage für die Jugend
Winsen. Für nachhaltigen Vereinssport ist die Förderung der Jugend oberstes Gebot. Zwei Faktoren sind dazu notwendig: Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sowie innovative Angebote. Im Gegensatz zu anderen beliebten Jugendsportarten wie etwa dem Fußball, können Kinder beim sportlichen Schießen mit Druckluft aus rechtlichen Gründen erst ab dem 12. Lebensjahr (im Ausnahmefall ab 10) mit dem Training beginnen. Für den Einstieg in einen Leistungssport ist das oft zu spät.
Das Schützenkorps Winsen hat im vergangenen Jahr einen Antrag auf Bezuschussung für Sportgeräte beim Kreissportbund (KSB) Harburg-Land gestellt. Eine Lichtpunktalage für die Jugend sollte her. Der KSB erhält jährlich Fördermittel vom Landkreis Harburg, um diese an seine Mitgliedsvereine weitergeben zu können.
Jetzt empfingen Aktive des Schützenkorps Winsen den Landrat des Landkreises Harburg, Rainer Rempe, und den Ersten Vorsitzenden des Kreissportbunds, Uwe Bahnweg, zur Übergabe des Förderschecks. Für das Schützenkorps waren der Zweite Vorsitzende Mark-Peter Trutnau, Rechnungsführer Peter Kasteinke, Jugendwart Heino Hellwig und Erste Schießoffizier Thomas Westermann dabei.
Landrat Rempe und der KSB-Vorsitzende Bahnweg zeigten sich erfreut über die aktive Jugendarbeit im Schützenkorps und die hervorragende Ausstattung der Schießsportlich-Anlage. Mit der Förderung für das Lichtpunktschießen kann nun früher mit der sportlichen Jugendarbeit begonnen werden. Sehr erfreulich ist auch, dass die Lichtpunktanlage bereits erfolgreich in den Trainingsalltag eingebunden ist.
Begrüßt wurde auch die Möglichkeit, die Lichtpunktanlage außerhalb des Schießstands beispielsweise bei Veranstaltungen oder Events, autark zu nutzen. Das Lichtschießen fördert damit die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung. Als Stichworte seien dazu die Ausdauer und Kraft, Konzentration und Koordination, sowie Balance und Reaktionsvermögen genannt.
Das Schützenkorps Winsen freut sich auf interessierte Kinder und Jugendliche mit Eltern, die das Lichtpunktschießen bei einem Probetraining einmal kennenlernen möchten. Mark-Peter Trutnau bedankte sich im Namen des Schützenkorps bei Landrat Rainer Rempe und dem Vorsitzenden des Kreissportbundes, Uwe Bahnweg, für diese sehr gelungene Förderung des Vereinssports im Schützenkorps. Die Möglichkeit, Fördermittel zu erhalten, ist gerade im Breitensport für gemeinnützige Vereine eine wichtige Hilfe, um Investitionen stemmen zu können. Sie ermöglicht es außerdem, attraktive Sportangebote für die Öffentlichkeit bereitzustellen.
