Fünf Winsener mit dem Luhekiesel ausgezeichnet
Winsen. Als Beispiele und Vorbilder für besonderes ehrenamtliches Engagement sind am 22.02.2017 fünf Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit dem Luhekiesel ausgezeichnet worden. Die Ehrung fand zum 18. Mal statt, ist also bereits eine gute Tradition.
Im Mittelpunkt standen dieses Jahr Edeltraut Jenß, Helga Landshöft, Werner Lübbe, Otto Schmidt und Manfred Windt, deren Wirken neben dem Bürgermeister André Wiese seine drei Stellvertreter – André Bock, Heinrich Schröder und Dr. Cornell Babendererde – auch der Vorsitzende des Kulturausschusses Thomas Kierschke jeweils in einer Laudatio würdigten.
Edeltraut Jenß hat sich 35 Jahre lang in der Selbsthilfegruppe „Aufgehende Sonne“ für Menschen in seelischer Not und mit psychischen Problemen außergewöhnlich engagiert. Drei Jahrzehnte war Helga Landshöft im Vorstand des DRK Stöckte aktiv, davon 23 Jahre als erste Vorsitzende. In dieser Funktion hat sie so manche Veranstaltung, zahlreiche Blutspendetermine und Kursangebote wie auch eine Reihe von Hilfstransporten nach Litauen organisiert. Werner Lübbe ist seit fast 40 Jahren ein wichtiger Aktivposten im DRK, wo ihm der Katastrophenschutz besonders am Herzen liegt. Darüber hinaus ist er langjähriges Mitglied des Volkstanzkreises und seit über 20 Jahren dessen erster Vorsitzender. Das ehrenamtliche Engagement von Otto Schmidt währt bereits 52 Jahre. Es gilt in erster Linie dem Vereinsfußball und hier insbesondere der Schiedsrichtertätigkeit. Dem organisierten Breitensport widmet sich auch Manfred Windt; 43 Jahre lang als Sportwart in der Kreisgruppe Harburg-Land des Keglerverbandes Niedersachsen und ebenfalls jahrzehntelang als Vorstand des Kegelvereins Winsen.
„Die ehrenamtliche Arbeit dieser Fünf hat den Zusammenhalt gestärkt, Zugehörigkeit vermittelt und für eine solidarische Gemeinschaft gesorgt“, so Winsens Bürgermeister André Wiese. „Sie ist Ausdruck und Zeichen von Gemeinsinn, den auch unsere moderne Gesellschaft braucht.“