Großeinsatz der Feuerwehr im Kroosweg
Harburg. Zwei Einsatzzüge der Freiwilligen Feuerwehren aus Eißendorf und Sinstorf mussten am Freitagmorgen im Kroosweg anrücken: Der Dachstuhl eines Altbaus von 1913 war in Brandgeraten. Zeitweilig waren bis zu 45 Feuerleute im Einsatz.
Die meisten Hausbewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Zwei Bewohner mussten allerdings von einem Balkon gerettet werden, da ihnen der Fluchtweg abgeschnitten war. Sie kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Zwar konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden, das Haus ist aber wohl einsturzgefährdet und unbewohnbar geworden.
Die Brandursache ist bisher noch unklar, die Polize ermittelt.
Nachtrag 15 Uhr: besser-im-blick sprach mit dem Eigentümer des Gebäudes:
Der Eisenbahnbauverein Harburg (EBV), dem das Haus gehört, hat den Betroffenen schnell geholfen. "Alle Bewohner sind schon in Gästewohnungen von uns, in Hotels oder privat untergekommen", so Joachim Bode, Vorstand des EBV. "Zum Glück ist niemand schlimm verletzt worden - das ist das wichtigste. Unseren beiden Mitgliedern wünschen eine schnelle Genesung." Der Schaden am Gebäude beträgt nach ersten Schätzungen zwischen 100-200.000 Euro.