Der Wasserrettungszug des Landkreises Harburg übte im Heidekreis
Tostedt. Am vergangenen Samstag, 20. Oktober, fand die Katastrophenschutzübung des DLRG-Bezirks Nordheide statt. Der Wasserrettungszug des Landkreises Harburg machte sich mit rund 60 Wasserrettern aus den Ortsgruppen Buchholz, Elbmarsch, Maschen, Neu Wulmstorf, Seevetal, Tostedt und Winsen auf den Weg in den Heidekreis. Wie schon im vergangenen Jahr, handelte es sich auch in diesem Jahr um eine gemeinsame Übung mit dem Wasserrettungszug Lüneburg.

Ausrichter der Übung war der DLRG-Bezirk Lüneburger Heide in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Feuerwehr. Die Übungslage: Vor Ort erfuhren die Wasserretter, dass eine örtliche Jugendgruppe aus Fässern ein Floß gebaut hatte. Die Fässer hatten sich gelöst und waren in während der Testfahrten in zwei Seen im Bereich Hodenhagen untergegangen.
Der erste Auftrag für die Übungsgruppen war somit das Suchen und die Bergung der verlorenen Fässer durch die DLRG-Taucher. Im Verlauf der Übung wurden dann mehrere verletzte Jugendliche gemeldet. Die Retter der DLRG übernahmen die Erstvorsorgung der Verletzten und bauten eine Verletzten-Sammelstelle auf, in der die Betreuung und Versorgung bis zur Übergabe an den Rettungsdienst erfolgte.
Zugführer Dirk Westermann blickt zufrieden auf den Verlauf der Übung zurück.