Fischbeks Handballer sammeln 2.654,99 Euro für die Norddeutschen Krebsgesellschaften
Fischbek/Neugraben. Im Rahmen des letzten Heimspiels des Jahres der Oberliga-Handballer des TV Fischbek (TVF) gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg am vergangenen Samstag in der Arena Süderelbe veranstaltete die Handballabteilung des Vereins in Zusammenarbeit mit dem NDR einen Spendenabend für die NDR-Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“. Die Organisatoren Torsten Wulf und Holger Denecke sind ergriffen und stolz zugleich, dass am Ende ein Betrag in Höhe von 2.654,99 Euro an die Norddeutschen Krebsgesellschaften geht. Gerade in den letzten Tagen vor dem Spiel waren noch einige Preise zusammengekommen. „Wir hatten im Vorweg noch mit 100 Preisen gerechnet“, erklärt Wulf.
Zusammen mit den Nieten und einem Lospreis von drei Euro waren die beiden von einer Summe von 900 Euro ausgegangen, die vermutlich an die Norddeutsche Krebsgesellschaft überwiesen werden sollten. Insgesamt waren es aber am Ende dann fast doppelt so viele Gewinne. Gewinnlose waren nur bis zur Nummer 150 vorhanden. Also wurde kurzerhand improvisiert. Wer Nieten gezogen hatte, konnte seinen Namen auf die Niete schreiben. Die kamen am Ende wieder in den Lostopf und nach der Gewinnausgabe erhielten fast 50 Nietenbesitzer doch noch einen Gewinn.
Zuvor hatte sich NDR 90,3-Moderatorin Maren Bockholdt gleich nach dem Spiel der ersten Damen das Mikrofon genommen und die Zuschauer begrüßt und den Verkauf der Lose für die Tombola bekanntgegeben. Innerhalb weniger Minuten war ein Großteil der Lose schon verkauft. Als sich der erste Ansturm gelegt hatte, schnappte sich Bockholdt einen Bollerwagen, der ebenfalls als Gewinn gestiftet wurde. Bereits im Vorweg war Wulf klar, dass dieser Preis bei einer Versteigerung besser aufgehoben wäre: „Mehrere Leute haben schon gesagt, dass sie den gern hätten. Da wusste ich, dass der Bollerwagen mehr Spendengeld bringen würde, wenn wir ihn versteigern, als wenn wir ihn als einfachen Gewinn ausgeben“.
Bockholdt zog den Wagen also quer durch die Halle und präsentierte ihn mit der Äußerung, dass für dieses „Schmuckstück“ doch bestimmt ein dreistelliger Betrag zusammenkommen würde. Nach noch nicht einmal zwei Minuten war dieser Punkt auch erreicht. Letzten Endes fand der Bollerwagen für 150 Euro einen Besitzer. Da der NDR mit einem Kamerateam vom Hamburg-Journal und einem Team von 90,3 vor Ort war, ging das Ganze natürlich auch nicht unbemerkt an den Gästen aus Rendsburg vorbei. Die waren von der Aktion auch so begeistert, dass sie sich spontan dazu entschlossen haben, 100 Euro zu stiften.
Auch die ersten Herren des TVF hatten bereits im Vorweg einen Beitrag zur Spendenaktion gestartet. So zahlten sie für jedes eigene geworfene Tor fünf Euro aus der Mannschaftskasse. Und sie mobilisierten ihren Fankreis. So ergab sich eine Patenschaft für jedes Tor des TVF. Denn der Spendenbetrag wurde bei allen Treffern um weitere fünf Euro ergänzt. Bei 28 Toren am Ende kamen hierdurch 280 Euro nur durch die Tore zustande.
Nach dem Spiel der ersten Herren kamen dann die entscheidenden Minuten. Als das NDR 90,3 Team sich schon verabschieden wollte, bat er sie noch um etwas Zeit. „Wir zählen eben zusammen, was gespendet wurde und dann gibt es noch einen symbolischen Scheck“. Letzten Endes waren Wulf und Denecke sprachlos, als sich zu dem Zeitpunkt ein Betrag in Höhe von 2.365 Euro ergab. Aber das war noch nicht alles. Es standen im Vorraum noch eine Spendendose für selbstgebackene Kekse und Kuchen und auch noch weitere Spendendosen. Nachdem der Inhalt einen Tag später auch gezählt worden war, wurde der endgültige Betrag in Höhe von 2.654,99 Euro festgestellt. w
„Ich bin mehr als zufrieden mit dieser Aktion“, sagt Wulf rückblickend auf den gelungenen Abend. „Ich danke meiner Frau und der zweiten Damenmannschaft für ihren Einsatz rund um die Veranstaltung“.