Ausgetrocknet: Göhlbachtal durch anhaltende Trockenheit ohne Wasser
Eißendorf. Das Göhlbachtal in Eißendorf gehört wie der Stadtpark mit der Außenmühle und die Haake zur grünen Lunge Harburgs. Nun liegt es trocken. Denn der Lohmühlengraben,
der ehemalige Göhlbach, der das Göhlbachtal durchzieht, ist nur noch ein schlammiges Flussbett ohne fließendes Wasser.
Auch der Lohmühlenteich, bei vielen Harburgern besser als „Ütschendiek“ bekannt, führt deutlich weniger Wasser als normal. Für die Enten bedeutet dies, dass sie immer weniger Stellen zum Ein- und aussteigen haben.
Schuld daran ist nicht, wie zuerst vermutet, dass das Stauwehr von Jugendlichen Ende Juni geöffnet worden war, wodurch schon einmal das Wasser aus dem Lohmühlengraben verschwand. Wie das Harburger Bezirksamt auf Nachfrage mitteilte, ist dieses Mal die anhaltende Trockenheit für das Austrocknen des Flussbetts verantwortlich.
Die Trockenheit sorgt auch dafür, dass die umliegende Natur im Göhlbachtal zunehmend unter Wassermangel leidet. DIe Hoffnung besteht aber, dass es in der nächsten Zeit endlich wieder ausreichend regnen wird.