Gospel Train und GSH singen Weihnachtsbotschaft per Video
Harburg. „Dat Joahr geiht to Ind“ – Das Jahr geht zu ende. Ein Lied von Rolf Zuckowsky, das normalerweise in dieser Zeit auf den Weihnachtskonzerten der Goethe-Schule Harburg (GSH) in der Ebert-Halle als großes Finale gesungen wird. In diesem Jahr fallen die Konzerte, ebenso wie die Jahreskonzerte des Harburger Chores Gospel Train, wegen Corona aus. Ein trauriger Jahresabschluss für Schule, Chöre, Musiker und Peter Schuldt, den Leiter.
Deshalb gibt es nun einen Weihnachtsgruß der GSH und des Gospel Train per Video. „Als Ausgleich für die vielen ausgefallenen Konzerte konnten wir das Jahr nicht einfach so zu Ende gehen lassen“, so Peter Schuldt. „Bereits in den Herbstferien schrieb ich ein großes Arrangement für alle musikalischen Ensembles der Schule und natürlich Gospel Train. Im
Teil-Lockdown wurde unter erschwerten Bedingungen vom 20. November bis zum 6. Dezember allen Widrigkeiten zu Trotz dieses Video produziert.“
Seit 1988 ist die Hymne von Zuchkowsky das Finale. „Im Publikum stehen alle auf, singen laut mit und zücken ihre Handys, sodass sich den Akteuren auf der Bühne ein Lichtermeer bietet. Das ist Gänsehautfeeling pur“, so Schuldt wehmütig. Dieses Gefühl sozialer Verbundenheit und Gemeinschaft wollen er und seine Eleven in ihrer Videobotschaft erlebbar machen. Und natürlich war Rolf Zuckowsky dann auch persönlich bei den Aufnahmen mit vor Ort.
Eine Coronabesonderheit hat das Video noch: „Viele neue Solisten sind in diesem Video zu sehen, die wegen der Abstandsregeln noch nie mit den älteren zusammen singen durften.“
Mit Abstand und doch zusammen
Herausgekommen ist ein Weihnachtsgruß aus Harburg, der mitten ins Herz geht in dieser Zeit. Und man merkt den Sänger*innen an, wie glücklich sie sind, wieder singen zu können. Mit Abstand, und nicht vor Livepublikum, aber doch zusammen und gemeinsam. Und sie können sich sicher sein, dass ihre Weihnachtsbotschaft ganz besonders in diesem Jahr viele Menschen in Harburg erreichen wird.