Samstag: Protestkundgebung gegen unsoziale Pandemiepolitik
Harburg. Es regt sich zunehmend Protest gegen die Coronapolitik von Bund und Ländern. Und es sind bei weitem nicht immer Verschwörunsgideologen oder Pandemieleugner. Sondern solche, die das Virus sehr ernst nehmen und auf der einen Seite Maßnahmen zur Eindämmung als erforderlich ansehen, auf der anderen aber soziale und demokratische Verwerfungen befürchten.
Solchen Protest möchte die Initiative links&unten am heutigen Samstag, 10. April 2021, ab 12 Uhr auf die Straße bringen. Genauer gesagt auf den Herbert-Wehner-Platz. Man möchte, so die Initiative in ihrem Aufruf, die Öffentlichkeit und die Straße nicht den Leugnern, Maskenverweigerern und Verschwörungstheoretikern überlassen. Man nehme Corona ernst und schütze sich deshalb auf der Veranstaltung auch mit Abstand und Maske.
Ihr Protest richtet sich dagegen, dass die aktuelle Coronapolitk „einseitig Interessen der Industrie und großen Konzerne schützt“. Sie sei unsozial und benachteilige besonders die Schwachen und Armen. Zudem, sei sie auch schlicht erfolglos.
Es gehe, so die Initiative, um eine solidarische ZeroCovid-Strategie, die für die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Interessen der großen Mehrheit eintrete.