DHB-Pokal: Das Spiel des Jahres für Buxtehuder Handball-Frauen
Buxtehude. Am Sonntag ist es soweit: Zum Spiel des Jahres empfangen die Handball-Frauen des Buxtehuder SV die HSG Bad Wildungen Vipers um 15 Uhr in der Halle Nord zum Viertelfinale im DHB-Pokal. „Ein ganz großes Saisonziel ist zum Greifen nahe“, so Trainer Dirk Leun, der mit seiner Mannschaft den letzten Schritt ins Final Four machen will. „Das ist auch in der Mannschaft zu spüren, die Spielerinnen sind diese Woche besonders fokussiert und freuen sich auf das Spiel.“
Die Partie gegen die Vipers ist eine Premiere – bis dato haben die Teams noch nie im Pokal gegeneinander gespielt. Die Statistiken sprechen für den Buxtehuder SV. In der Bundesliga wurden bis heute alle neun Heimspiele gegen die Vipers gewonnen. Die HSG Bad Wildungen Vipers stehen aktuell in der Tabelle der Handball-Bundesliga Frauen (HBF) mit 3:17 Punkten auf dem letzten Platz, während das Team aus Buxtehude mit 12:6 auf dem 6. Platz liegt.
„Wir sind in einer sehr guten Position, die wir nutzen sollten. Es gibt aber nichts zu unterschätzen – die Vipers haben deutlich mehr Potenzial als der Tabellenplatz aussagt“, mahnt der BSV-Trainer. „Wir sollten den Gegner sehr ernst nehmen – das Spiel ist nicht vergleichbar mit einem Punktspiel. Auch die Vipers wollen natürlich mit aller Macht ins Final Four.“ Dirk Leun erinnert dabei an die Handball-Luchse Buchholz/Rosengarten, die 2021 unten in der Bundesliga-Tabelle lagen, aber es im Pokal sogar bis ins Finale schafften.
Auch die Vipers kennen das besondere Gefühl des Pokals: 2018 schafften sie erstmals in der Vereinsgeschichte die Teilnahme am Final Four. Der BSV war zuletzt 2017 dabei, als sie zum zweiten Mal Pokalsieger wurden. Aus dem damaligen Team ist jetzt nur noch eine einzige Spielerin dabei: Lea Rühter.
Für beide Teams ist das Duell am Sonntag das erste Spiel nach einer längeren coronabedingten Pause. „Es ist nicht einfach wieder in den Rhythmus zu kommen“, so Dirk Leun. Umso mehr freut sich die Mannschaft, dass am Sonntag wieder Zuschauer in der Halle Nord zugelassen sind. „Wir bauen auf die Unterstützung der Fans. Wir alle gemeinsam haben doch den großen Wunsch, nach fünf Jahren Pause endlich wieder im Final Four dabei zu sein.“
Enttäuscht ist Maxi Mühlner, die gegen ihren ehemaligen Verein weiterhin verletzungsbedingt (Schulter) fehlen wird. Ob Mette Kock nach ihrer Corona-Erkrankung wieder mitwirken kann, ist noch nicht sicher.
Tickets für das Spiel gibt es im BSV-Shop, Viverstraße 2 in Buxtehude, Online bei ticketmaster.de oder an der Tageskasse, die 1,5 Stunden vor Beginn öffnet. In der Halle gilt 2Gplus: Einlass bekommt nur, wer vollständig geimpft oder genesen ist und dieses nachweisen kann und zusätzlich einen zertifizierten negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen kann. Ausnahme: Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sowie Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen konnten und dieses mit Attest nachweisen und zusätzlich einen zertifizierten negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen können. Und: Wer eine Booster-Impfung nachweisen kann – benötigt keinen negativen Corona-Schnelltest.
Alle Spiele im Viertelfinale des DHB-Pokals werden live auf Sportdeuschland.tv verfolgt übertragen.