Basketball: Die gute Serie der Hamburg Towers hält
Wilhelmsburg. Die Hamburg Towers bleiben ungeschlagen und stehen nach einem hart umkämpften 80:85-Sieg beim SYNTAINICS MBC punktgleich mit Ulm und Berlin weiterhin an der Spitze der Tabelle. Es wurde noch einmal richtig knapp – aber die Hamburg Towers, allen voran Topscorer TJ Shorts, hatten Nerven aus Drahtseilen und brachten die Partie beim SYNTAINICS MBC erfolgreich über die Ziellinie. Dabei ließ die erste Halbzeit einen regelrechten Basketball-Krimi am Sonntag Vorabend nicht wirklich vermuten.
Nach einem eher holprigen Start beider Teams fanden die Towers nach knapp fünf Minuten (5:6) mehr und mehr ihren Rhythmus, erspielten sich eine kleine Führung, behielten diese trotz eines Mini-Runs der Gastgeber und gingen mit einem verdienten zweistelligen Vorsprung (12:22) ins zweite Viertel. Zwar brauchten die Towers auch hier wieder ein paar Minuten, um ihren Einsatz in Zählbares ummünzen, doch ein Dunk von Terry Allen Mitte des zweiten Abschnittes (16.30, 15.) ließ den Towers-Flow eindrucksvoll durchsickern. Weil die Gastgeber in den ersten zwanzig Minuten nur zwei Versuche aus der Distanz im Korb unterbringen konnten, kletterte der Vorsprung der Hamburg Towers zur Halbzeit auf 27:45 an.
Nach dem Seitenwechsel stellte der MBC das bisherige Spielgeschehen dann aber prompt auf den Kopf. Mit einem 13:0-Start in die zweite Hälfte gelang den Weißenfelsern zunächst schnell der Anschluss. Mit mehr Energie, aber allen voran mit deutlich besseren Quoten aus dem Dreierbereich, erzielten die Hausherren kurzzeitig der Ausgleich, ehe Justus Hollatz und Kameron Taylor, die Hamburg Towers durch zwei Distanztreffer zum Ende des dritten Viertels wieder knapp in Führung brachten.
In den letzten zehn Minuten schenkten sich beide Teams nichts. Nachdem die Towers zu Beginn des vierten Viertels noch einmal an Energie zulegten und sich für den starken Einsatz erneut mit einer zweistelligen Führung belohnten (64:74, 35.), schossen sich die Wölfe – angeführt von ihrem Go-To-Guy Michal Michalak – aus der Distanz erneut zurück ins Spiel. Die letzten knapp 100 Sekunden waberten hin und her, bis sich TJ Shorts ohne Furcht in die Zone und den entscheidenden Floater gegen die Big Men des MBC versenkte.