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„De Tampentrekker“: Shanty-Chor aus Inas Nacht am Sonnabend in der Buchholzer Empore

| Redaktion | Life
Die "Tampentrekker" bei ihrem Auftritt Ende März im Schuppen 52 im Hamburger Hafen vor prominenten Gästen. | Foto: ein
Die "Tampentrekker" bei ihrem Auftritt Ende März im Schuppen 52 im Hamburger Hafen vor prominenten Gästen. | Foto: ein

Buchholz. Seit mittlerweile mehr als 45 Jahren dauert die Historie des Harburger Shantychors „De Tampentrekker“ an. Während inzwischen unzähliger Veranstaltungen und Konzerte wurde das Publikum von den Tamentrekkern (Seilzieher) mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm begeistert und oft auch regelrecht mitgerissen. Am kommenden Sonnabend, 22. April, ab 16 Uhr, sind die Harburger Shantysänger auf der Bühne der Buchholzer Empore zu erleben. Es gibt übrigens noch einige Restkarten ab 21.30 Euro.

Der aus 30 Sängern, einigen Solisten und der fünfköpfigen köpfigen bestehende Chor blickt längst auf eine langjährige Bühnenkarriere zurück und besticht immer wieder durch Spielfreude, Erfahrung, Charme und ein aktuelles umfassendes Repertoire. Es geht natürlich auch um Hamburg, die Seefahrt, die Küste, den Flair und eine zackige Brise Humor.

Einem breiteren Publikum wurden „De Tampentrekker“ vor allem durch die musikalische Begleitung der Sendung „Ina’s Nacht“ in der ARD bekannt. Während die beliebte Moderatorin und Sängerin Ina Müller ihre Gäste interviewt und bespaßt, stehen die Sänger des Shantychors aus Platzgründen vor dem Fenster des Lokals „Zum Schellfischposten“ in Altona und sorgt für die passende Musik. Gut gestreute Jingles beim Ausschank an der Theke, aber vor allem auch auf Zuruf und zur Freude der ausgewählten Gäste liefern hier „das gewisse Etwas“.

Der Shanty-Chor „De Tampentrekker“ ist ein längst ein beliebtes Hamburger Original mit langer Tradition, sodass die damals stadtbekannte Hummelfigur in den Showprogrammen des Chors durchaus seine Daseinsberechtigung als Wahrzeichen Hamburgs hat.

 

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Harburger Shanty-Chor "De Tampentrekker" ganz nah an König Charles III und Camilla

Und einer der wohl größten Auftritte des Chors liegt erst wenige Wochen zurück: Es war im "Schuppen 52" an der Elbe. Diesen Auftritt werden die Sänger und Musiker des Harburger Shantychors "De Tampentrekker" sicher nicht so schnell vergessen, denn auch royale Zuschauer gehören seit dem Besuch von König Charles III und seiner Frau Camilla Ende zu den „Fans“ des Harburger Shanty-Chors.

Nicht, dass die Shantysänger erwartet hätten, dass König Charles III und seine Gemahlin nach dem kurzen Hamburg-Medley im Schuppen 52 Zugaben forderten, aber dieser Auftritt stellt den historischen Höhepunkt im langjährigen Chorleben der Harburger Shantysänger dar.

Entsprechend intensiv waren die Vorbereitungen an den Übungsabenden der Sänger, die schon seit Jahren in der beliebten Sendung "Inas Nacht" über viel TV-Erfahrung verfügen. Die britische Botschaft in Berlin hatte zu dem Empfang im Hamburger Hafen eingeladen, um dort auch die "Tampenterekker" auftreten zu lassen. Sowohl die beiden Royals als auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher mit ihren Ehefrauen lauschten für ein paar Minuten freundlich und interessiert den „musikalischen Botschaftern der Freien und Hansestadt Hamburg“, wobei Bundespräsident Steinmeier und seine Gattin sogar „Auf der Reeperbahn“ mitsangen.

Danach wandten sich die sechs hochrangigen Gäste den "Tampentrekkern" zu, um jovial und zugewandt ein wenig mit ihnen zu plauschen und ihre Hände zu schütteln. Shanty-Akkordeonist Holger Wallmann aus St. Georg kann sich das Kompliment des Monarchen ans Revers heften, dass er von Leuten, die dieses Instrument spielen können, stets sehr beeindruckt sei. Uli Büchling aus Buchholz musste die besorgte Frage des Königs, ob der Chor schon einen Drink zu sich nehmen konnte, mit „No alcohol before the show“ beantworten.

Tim Sebbage aus Stelle tauschte sogar ein paar persönliche Dinge mit dem königlichen Paar aus. Wie man hört, wollten sich einige „Seebären“ einige Tage lang nicht mehr die Hände waschen. Zurück daheim in den eigenen vier Wänden konnten sich die "Tampentrekker" dann das erstemal in ihrer Karriere auch in der ARD-Tagesschau „bewundern“.

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