G20-Gipfel: Soko "Schwarzer Block" kommt in die GeSa
Harburg. Die GeSa (Gefangenensammelstelle) für den G20-Gipfel ist aus der Schlachthofstraße ausgezogen – nun geht es mit der Soko „Schwarzer Block“ dort weiter. Schließlich hat die Stadt das Gebäude, das vor dem Gipfel für eine Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde, noch für ein paar Jahre gemietet.
Die Soko „Schwarzer Block“ wurde gestern von Polizeipräsident Ralf Martin Meyer eingerichtet. Rund 170 Mitarbeiter sollen die Straftaten des vergangenen Wochenendes aufarbeiten. Hauptagenmerk der Soko, die unter der Leitung von Kriminaldirektor Jan Hieber steht, soll das Erkennen der Strukturen sowie die Sichtung und Auswertung des bereits vorhandenen und noch eingehenden Materials sein. Bereits jetzt liegen der Polizei mehrere tausend Bilddateien und eigenes Bildmaterial vor.
Polizeipräsident Ralf Martin Meyer: "Wir wollen weitere Täter identifizieren, die diese Krawalle zu verantworten haben. Unser Ziel ist es, die Täter einer gerechten Bestrafung zuzuführen." Zur Unterstützung haben die Bundespolizei und andere Länderpolizeien bereits personelle Unterstützung signalisiert.