Truck Stop am Mittwoch mit "Heimspiel" in der Buchholzer Empore
Buchholz/Drochtersen. Am vergangenen Sonntag haben Truck Stop ihre Hamburger Fans begeistert, am Dienstag, 17. Dezember, spielen sie im Lübecker Kolosseum und am Mittwoch, 18. Dezember, folgt das Heimspiel im Rahmen ihrer großen Deutschland-Tournee in der Buchholzer Empore. Und das Beste daran: Für das Buchholzer Konzert ab 20 Uhr gibt es sogar noch einige Restkarten. Nach der Weihnachtspause geht es übrigens im Januar kommenden Jahres weiter: Der schon legendäre Frühschoppen findet am 19. Januar ab 11 Uhr in Drochtersen statt.
Es gibt nur wenige Bands in der Musikbranche, die so viele erfolgreiche Jahre vorweisen können: Die Band Truck Stop feierte im vergangenen Jahr bereits ihr 45-jähriges Bestehen. Die Meilensteine auf ihrem Weg zum Erfolg haben sie kontinuierlich gesetzt. Die sechs Männer sind nicht umsonst die erfolgreichste deutsche Country Band aller Zeiten!
Auch wenn es nicht immer einfach war, hat die Band stets gewusst, wo sie hingehört: Auf die Bühne und zu ihren Fans, die ihr immer treu geblieben sind. Deshalb wurde 2018 auch so richtig gefeiert. Die Cowboys von der Waterkant brachten ein Jubiläumsalbum bei ihrem Label Telamo heraus. Die Doppel-CD fasst die größten Erfolge aus 45 Jahren zusammen - übrigens auch erhältlich als Download.
Doch damit nicht genug: Als besonderes Jubiläums-Schmankerl veröffentlichte die Band eine 10er-Box der besonderen Art. Viele unbekannte, auch bislang unveröffentlichte Songs und Solo CDs von Teddy Ibing, Knut Bewersdorff und Uwe Lost haben selbst eingefleischte Fans überrascht. Als besondere Leckerbissen hat Truck Stop einige ihrer legendären Titel neu aufgenommen -wie beispielsweise „Take It Easy, altes Haus“, „Der wilde, wilde Westen“, „Arizona“ und „Ich möcht' so gern Dave Dudley hör'n“.
Und weil es zum Geburtstag meist Geschenke gibt, enthält auch die Doppel-CD einen unveröffentlichten Titel: Da heißt es – netter Scherz und schönes Wortspiel – „Wir schenken uns nichts“. Wollte man den Erfolg im Namen ausdrücken, müsste man die Band eigentlich umbenennen, denn von „Stop“ kann bei Truck Stop nun wirklich nicht die Rede sein. Das musikalische „Sixpack“ besteht heute aus Andreas Cisek aus Hamburg (Leadgesang, Gitarre) Wolfgang „Teddy“ Ibing (Schlagzeug), Chris Kaufmann aus der Nähe von Bozen (Lead-Gitarre), Tim Reese aus Kiel (Fiddle, Gitarre, Banjo, Mandoline), Uwe Lost aus Tangstedt (Bass, Gesang, Akkordeon) und Knut Bewersdorff (Gesang, Pedal Steel, Dobro, Gitarre). In dieser Formation ging Truck Stop ab November 2018 und jetzt noch einmal im Dezember und im Januar kommenden Jahres auf große Jubiläumstour und präsentiert ihre besten Songs in 20 Städten Deutschlands.
Blick zurück: Mehr als 45 Jahre Country pur
Genau am 10. März 1973 hatte die legendäre Geschichte dieser unvergleichlichen Band begonnen: Damals trat Truck Stop erstmals in der bekannten Gründungsformation im Hamburger Musikclub „Remter“ auf. Gründungsmitglieder waren Burkhard „Lucius“ Reichling, Günter „Cisco“ Berndt, Wolfgang „Teddy“ Ibing, Rainer Bach, Erich Doll und der Saxofonist Eckhart Hofmann. Die Band spielte damals englischsprachigen Country, Rock 'n' Roll und Bluegrass. Sie gaben Konzerte in den angesagten Musikclubs auf der Reeperbahn und in der legendären Musikkneipe „Onkel Pö“.
In dieser Zeit, zwischen 1973 und 1977, brachte Truck Stop vier Alben in englischer Sprache heraus, entschloss sich dann aber angesichts zurückgehender Verkaufszahlen zu einem Stilwechsel und wurden dann zu der ersten Country- Band, die in deutscher Sprache sang. Ein mutiger Entschluss, der von Erfolg gekrönt war. Bereits mit ihrem ersten deutschsprachigen Country Album „Zu Hause“ landete Truck Stop zwei Single Hits. „Die Frau mit dem Gurt“ war die erste Veröffentlichung, und für „Ich möcht‘ so gern Dave Dudley hör`n“ gab's sogar eine Goldene Schallplatte.
Für die aktuellle CD haben die sechs Vollblutmusiker insgesamt rund sechs Wochen lang in verschiedenen Studios aufgenommen. Die Basics wurden im "Hafenklang" und im Home Studio in sechs Tagen aufgenommen. Chris Kaufmann hat die Gitarrentracks in seinem Studio in Bozen aufgenommen und im Studio von Uwe Lost im schleswig-holsteinischen Tangstedt sind alle Chöre enstanden. Knut Bewersdorf hat in seinem Jesteburger Studio die Steelgitarre eingespielt.