Ehemaligentreffen am Gymnasium Neu Wulmstorf - eine neue Tradition an Weihnachten
Neu Wulmstorf. Es war das erste Mal, dass das Gymnasium Neu Wulmstorf am Freitag, 27. Dezember, dem „dritten Weihnachtstag“ wie Inga Brömel-Schäfer, stellvertretende Schulleiterin, den Tag nennt, zum Ehemaligentreffen eingeladen hatte. Von 11 bis 13 Uhr waren alle alten Schüler aufgerufen, sich in der Cafeteria (der ehemaligen Pausenhalle) zu versammeln.
Rund 250-300 nahmen in diesem Jahr die Gelegenheit wahr. Eine Zahl, mit der Schulleitung und Elternvertretung, die Initiatoren des Ganzen, durchaus zufrieden waren – kam die Idee dazu doch erst am 16. Dezember beim Weihnachtskonzert auf.
Ein sehr kurzer Vorlauf. Und doch waren selbst Vertreter des allerersten Abiturjahrganges von 1980 vertreten.
Eine neue Tradition soll begründet werden
„Wir wollen dieses Treffen ab jetzt in jedem Jahr machen und es soll eine Tradition werden“, so Schulleiter Jörg Berthold. Und es soll immer am selben Tag, dem 27. Dezember, stattfinden. Den finden die Initiatoren ideal, kommen doch immer noch viele ehemalige Schüler über die Weihnachtstage nach Neu Wulmstorf zurück. „Und wer am 27. wieder fahren wollte, der sagt sich vielleicht: Für die zwei Stunden kann ich noch bleiben“, so Brömel-Schäfer.
Netzwerk für Berufsorientierung schaffen
Auch das 50-jährige Schuljubiläum im Jahr 2021 soll groß gefeiert werden. Man wolle aber, so sie stellvertretende Schulleiterin, mehr als nur ein Ehemaligentreffen zum netten Plausch schaffen. „Wir möchten ein Netzwerk schaffen und das für die Studien- und Berufsorientierung nutzen“, beschreibt Brömel-Schäfer den Grundgedanken.
Die Idee kam auf jeden Fall gut an bei den Anwesenden. Zwar kamen die in diesem Jahr hauptsächlich aus den jüngeren Jahrgängen, aber auch von den Älteren nahmen viele an dem Rundgang durch die neuen Gebäude teil, den die
Schulleitung angeboten hatte. Wenn sich das Datum rumspricht, hoffen die Initiatoren auch vermehrt auf ältere Semester.
Teilnehmer zeigen sich begeistert von der Idee
Die Stimmung gibt das auf jeden Fall her. „Ich fand es gut, mal eben ein paar alte Klassenkameraden zu treffen und mit der Führung zu sehen, wie sich die alte Schule weiterentwickelt hat“, freute sich Torsten Düring, 47, Abijahrgang 1993 und heute Diplom Ingenieur. „Ich fände es toll, wenn es Tradition wird. Es ist nicht so groß wie ein Schuljubiläum, eher zwanglos mal vorbeikommen, alte Schulkameraden und Lehrer zu treffen.“