Geschlossen: Theater, Museen, Kirchen, Bibliotheken…
Harburg. Viele Bereiche des öffentlichen Lebens kommen ganz oder teilweise aufgrund des Coronavirus zum erliegen. Wie das Harburger Theater am heutigen Freitag bekannt gab, wird der Spielbetrieb ab Samstag, 14. März, eingestellt. Auch das Archäologische Museum Hamburg / Stadtmuseum Harburg (AMH) wird wie alle Museen der Stadt ab Samstag schließen. Gerade läuft dort die Ausstellung „Hot Stuff“. Auch die die Dauerausstellung schließt und es werden keine Veranstaltungen mehr durchgeführt. Ob die Lange Nach der Museen stattfinden wird, steht in den Sternen. „Es riecht nach einer Absage“, so Prof. Rainer Maria Weiss, Direktor des AMH.
Auch im Landkreis gibt es viele Absagen von Veranstaltungen und Schließungen. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg bleibt bis auf weiteres geschlossen. Der Wildpark Schwarze Berge hat einen großen Teil seiner Veranstaltungen bis Mitte April abgesagt. Vielerorts, wie in Neu Wulmstorf, bleiben die öffentlichen Bibliotheken geschlossen. Die Empore Buchholz und die Burg Seevetal haben ebenfalls ihre Veranstaltungen in der nächsten Zeit abgesagt.
Gottesdienste und Bezirksversammlung fallen aus
Auch die Kirche zieht Konsequenzen. So hat der Kirchenkreis Hittfeld Veranstaltungen abgesagt und rät auch dazu die Gottesdienste bis nach Ostern ausfallen zu lassen. Alternativ sollen die Gläubigen Angebot wie Radio und Fernsehgottesdienste nutzen. Auch die Nordkirche, der Hamburg angehört, hat ihren Gemeinden ähnliche Empfehlungen gegeben. Wie Die Corneliusgemeinde in Fischbek mitteilte, sind bis zum 29. März alle Veranstaltungen, auch die Gottesdienste, abgesagt.
Auch das politische Leben kommt zum Erliegen: Die Bezirksversammlung in Harburg sowie ihre Ausschüsse pausieren bis Ende April.
Viele Vereinsveranstaltungen und sportliche Events sind abgesagt worden. Auch der Königsball der Moorburger Schützen entfällt in diesemjahr.
Insgesamt sollte sich jeder rechtzeitig informieren, ob eine Veranstaltung stattfindet. Das gilt auch für Ämter und Behörden.