Quarantänehelden – jetzt helfen gegen Corona
Harburg. Nachbarschaftshilfe und Solidarität – das sind neben Vernunft und Vorsicht die besten Mittel gegen die Corona-Pandemie. Vielerorts rücken die Menschen – im übertragenen Sinne – näher zusammen. So gehen vermehrt jüngere für die Senioren in ihrem Haus oder für andere, die zu Risikogruppen gehören, einkaufen (besser-im-blick berichtete: Nachbarschaftshilfe gegen das Virus: Astrid Elbe kauft für Senioren ein).
Was aber, wenn man beispielsweise schon hilft, aber noch Kapazität hat, weiteren zu helfen? Oder bereit ist, jemandem aus der Nachbarschaft zu helfen, aber keinen Kontakt hat? Dafür gibt es die Website www.quarantaenehelden.org, die Keno Dreßel, Henrike von Zimmermann und Florian Schmidt aus München ins Leben gerufen haben.
Dort kann man sich melden, wenn man Hilfe beim Einkaufen, bei Botengängen oder auch beim Gassigehen braucht. Und kann sich registrieren, wenn man Hilfe anbieten kann. Das ganze natürlich vollkommen kostenlos. Darüber hinaus gibt es auf der Seite auch Tipps, was man beim Helfen beachten sollte, um sich nicht anzustecken.