Es geht um gerechten Lohn: ver.di und GEW streikten in Harburg
Harburg. Es geht um gerechte Bezahlung der Arbeit. Am Dienstag waren in Harburg rund 600 Länderbeschäftigte aus Schulen und Bezirksämtern, dem Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer und der Behörde für Umwelt und Energie in Harburg im Streik.
Aufgerufen hatten die Gewerkschaften ver.di und die GEW. Der Streik war Teil des hamburgweiten Arbeitskampfes der Gewerkschaften.
Die Gewerkschaften fordern unter anderem Lohnerhöhungen für die Beschäftigten und Auszubildenden, Studierenden und Praktikanten, eine Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten und die Wiederinkraftsetzung der bisherigen Übernahmeregelung für Auszubildende. „Wir wollen nicht betteln, sondern um unsere Rechte kämpfen“, forderte eine Rednerin vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer. „Es wird dieses Mal eine harte Auseinandersetzung werden“, prognostizierte einer der Organisatoren.
Die Streikenden versammelten sich gegen 9 Uhr auf dem Harburger Rathausplatz zum Warnstreik. Von dort ging es nach einer kurzen Auftaktkundgebung über den Harburger Ring durch die Harburger Innenstadt und weiter zur bestreikten Goethe Schule. Von dort zog der Demonstrationszug wieder zurück zum Rathausplatz.