Rainer Bliefernicht führt die Harburger CDU im Bezirkswahlkampf an
Harburg. Wer wird Nachfolger des RaDiFi? Diese Frage stellten sich diejenigen Harburgerinnen und Harburger, die sich für Bezirkspolitik interessieren, schon länger. Denn der langjährige Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer (Spitzname RaDiFi) hatte schon vor einiger Zeit erklärt, nicht wieder für die Bezirksversammlung zu kandidieren – und damit auch nicht mehr Fraktionsvorsitzender zu werden. Es wurde also ein Nachfolger für den „Silberrücken“ gesucht.
Am vergangenen Freitag war es soweit: Da trafen sich die Delegierten der CDU Harburg, um die gemeinsame Bezirksliste für die anstehende Bezirksversammlungswahl in 2024 aufzustellen. „Wir haben eine sehr ausgewogene Liste aufgestellt. Besonders bedanken möchte ich mich bei allen Orts- und Vereinigungsvorsitzenden, die dazu beigetragen haben, dass diese Liste so möglich geworden ist“, so der Harburger CDU-Chef Uwe Schneider.
Und die sieht so aus, dass sich auf Platz eins und damit „Spitzenkandidat“ und designierter neuer „RaDiFi“ der Harburger CDU der Marmstorfer Rainer Bliefernicht findet. Der gewann die Wahl zwischen ihm und Uwe Schneider deutlich. Auf Platz zwei und drei folgen Christin Detje sowie Uwe Schneider. Allerdings hat die CDU Harburg angekündigt mit zwei Spitzenkandidaten, Rainer Bliefernicht und Kreisvorsitzender Uwe Schneider, in den Wahlkampf zu ziehen.
Der Aufstellung vorangegangen waren die Wahlen in den einzelnen Wahlkreisen:
- Wahlkreis 1 (Harburg, Neuland und Gut Moor): Axel Backhaus
- Wahlkreis 2 (Wilstorf): Michael Schaefer
- Wahlkreis 3 (Rönneburg, Langenbek, Sinstorf und Marmstorf): Rainer Bliefernicht
- Wahlkreis 4 (Eißendorf): Uwe Schneider
- Wahlkreis 5 (Heimfeld): Martin Hoschützky
- Wahlkreis 6 (Neugraben-Fischbek/Ost, Moorburg, Altenwerder, Francop, Neuenfelde, Cranz): Lars Frommann
- Wahlkreis 7 (Hausbruch): Robert Timmann
- Wahlkreis 8 (Neugraben-Fischbek/West): Brit-Meike Fischer-Pinz
Die Themenschwerpunkte im Bezirkswahlkampf sollen unter anderen, die Stadtentwicklung, die andauernden Verkehrsprobleme, das Baustellenchaos, der Wohnungsbau, die Sauberkeit unseres Bezirkes sowie die Sicherheit sein. Umweltpolitisch hat die CDU Harburg vor, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass der Bezirk die grüne Lunge Hamburgs bleibt. Daher sei es auch wichtig, diese grüne Lunge zu schützen und zu pflegen, führt Schneider weiter aus.
