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Abendmusik nach dem Glockenspiel in Ashausen

Ashausen. Seit Mitte März erklingen in Ashausen – wie in vielen anderen Kirchengemeinden – jeden Abend die Kirchglocken. Danach jedoch, und das gibt es nicht in vielen Orten, ertönen die Posaunen: Bei jedem Wetter spielt Cornelia Brauns-Porth mit ihren Mitstreitern zuerst „Der Mond ist aufgegangen“, dann einige Abendchoräle. Das Programm ist im Laufe der Zeit gewachsen, inzwischen spielen vier Musikerinnen und Musiker, die gelegentlich wechseln, eine gute Viertelstunde lang. Dabei sind das „Pippi-Langstrumpf-Lied“ und Beethovens Ode an die Freude feste Bestandteile des Repertoires geworden.

„Im März habe ich anfangs im Dunkeln gespielt“, erinnert sich Cornelia Brauns-Porth, die im Kirchenvorstand der Gemeinde aktiv ist. „Inzwischen hat sich das kleine Konzert toll bewährt. Auch von den Nachbarn kommen nur positive Reaktionen.“ Und nicht nur das: auch die Landwirte nehmen Rücksicht, niemand knattert um kurz nach 19 Uhr mit dem Trecker durchs Dorf. Kirchenvorstandssitzungen werden zehn Minuten verschoben und beginnen jetzt mit Musik. Sogar für Hochzeitstage, Geburtstage und zur Blutspendeaktion wurden die Musiker schon angefragt, „gebucht“ wurde ein Auftritt auf einer Feier. Zum Dank gab es eine Flasche Eierlikör, von der sich die vier nun nach ihren Auftritten ein Glas gönnen. Und so ertönt auch weiterhin mehrmals die Woche „Der Mond ist aufgegangen“ im Ortskern von Ashausen.

83-jährige Frau in ihrer Wohnung überfallen

Eißendorf. Eine 83-jährige Frau wurde am Mittwochnachmittag in der vergangenen Woche in ihrer eigenen Wohnung in der Denickestraße um 15:35 Uhr von zwei Männern überfallen und ausgeraubt. Die beiden, darunter ein 27-jähriger, den die Polizei noch am selben Tag in Bergedorf festnehmen konnte, klingelten an der Wohnungstür, gaben sich als Paketzusteller aus und verschafften sich so Zutritt zu der Wohnung der Frau.

Gleich nachdem sie sich so Zugang erschlichen hatten, überfielen die beiden Täter die Frau. Noch während sich die beiden in der Wohnung zu schaffen machten und nach Wertgegenständen suchten, erschien die Tochter des Opfers. Die beiden Täter schlugen ihr sogleich die von ihr geöffnete Wohnungstür vor der Nase zu. Daraufhin lief die Tochter auf die Straße um Hilfe zu holen.

Die beiden Täter flüchteten mit dem erbeuteten Schmuck und Bargeld in Richtung der Technischen Universität. Sie wurden von Zeugen dabei beobachtet, wie sie in der Denickestraße in einen PKW stiegen und davon fuhren.

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Noch am selben Tag konnte die Polizei aufgrund ihrer Ermittlungen den 27-jährigen Täter in Bergedorf festnehmen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung und des Autos fand die Polizei Beweismittel. Den zweiten Täter konnte die Polizei bisher nicht identifizieren.

Der zweite Täter wird wie folgt beschrieben:
• männlich
• 160 - 165 cm
• 40 - 50 Jahre
• schlank
• kurze schwarze Haare
• dunkel gekleidet
• dunkles Basecap
• dunkler Mund-Nasen-Schutz

Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können oder Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040-4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

Himmelspektakel: Komet „Neowise“ ist mit bloßem Auge zu beobachten

Harburg Stadt & Land. Ein seltenes Spektakel kann man gerade am Abend- und Nachthimmel beobachten: Mit bloßem Auge ist der Komet „Neowise“ bei klarem Himmel dort zu beobachten.

„Neowise“ ist der hellste Komet, der seit sieben Jahren augetaucht ist. Und alle 5-7.000 Jahre kommt „Neowise“ dann der Erde so nah, dass er mit bloßem Auge zu sehen ist. Am 23. Juli wird er der Erde am nächsten sein. Aber keine Sorge: Uns trennen dann immer noch 103 Millionen Kilometer voneinander.

Im Moment ist „Neowise“ noch am besten in der späten Nacht zu sehen. Aber von Tag zu Tag geht er früher am Himmel auf und ab dem 18. Juli soll er schon in den Abendstunden nach Sonnenuntergang da sein. Und da er dabei immer ein Stück höher am Himmel steht, wird er auch immer besser für das bloße Auge sichtbar.

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Einziges Problem für uns Südelbianer: „Neowise“ steht im Nord und Nordosten und nicht all zu hoch am Firmament. Das bedeutet, dass für uns die Lichter Hamburgs die Sicht erschweren. Für einen gute Blick lohnt es sich deshalb schon einmal, etwas weiter in die Heide oder vielleicht in die Elbmarsch zu fahren. Vom Deich aus oder einer Erhebung in der Heide dürfte man einen guten Blick auf den Kometen erhaschen.

Und mit Glück wird schon die heutige Samstagnacht wolkenlos oder nur leicht bewölkt.

Rotes Kreuz künftig mit mehr Rettungswagen im Einsatz

Harburg. Ab dem 1. September ist das Deutsche Rote Kreuz deutlich stärker als bisher in die Notfallrettung auf Hamburgs Straßen eingebunden. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten jetzt Vertreter der DRK Ambulanzdienst Hamburg gGmbH und der Hamburger Feuerwehr.

Im „Vergabeverfahren 20192130022 – Durchführung der Notfallrettung im öffentlichen Rettungsdienst“ erhielt das Rote Kreuz den Zuschlag für die Einsatzbereiche Wilstorf und Eißendorf im Hamburger Süden. Dort stehen in den beiden DRK-Rettungswachen insgesamt sechs Rettungswagen (RTW) für den Regelrettungsdienst. Zusätzlich werden sechs weitere RTW und ein Notarzteinsatzfahrzeug für den Sonderbedarf vorgehalten. Mit diesen Fahrzeugen wird das Rote Kreuz an der von der Feuerwehr gesteuerten Notfallrettung im Stadtgebiet beteiligt sein. Die Hilfsorganisation trägt damit dazu bei, dass professionelle Hilfe in Notfällen schnell vor Ort ist.

„Wir freuen uns sehr über diese Beauftragung, mit der wir die notwendige Planungssicherheit und eine gesicherte Refinanzierung der Notfallrettung für die nächsten fünf Jahre bekommen“, erklärt Stephan Topp, Geschäftsführer der DRK Ambulanzdienst Hamburg gGmbH. Der Vertrag läuft bis Ende 2025. Bereits seit Oktober 2018 war das Rote Kreuz mit einer Interimsvereinbarung im Rettungsdienst in den Einsatzbereichen Wilstorf und Eißendorf tätig. Für den Bereich Rissen ist das Vergabeverfahren noch nicht abgeschlossen. Auch hier wird sich das DRK bewerben.

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„Wir haben die stärkere Einbindung in den Rettungsdienst als verlässlicher Partner der Feuerwehr in Hamburg seit langem angestrebt. Dass wir mit unserem Angebot erfolgreich waren, ist eine gute Nachricht, auf die wir lange gewartet haben“, erklärt Harald Krüger, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Harburg e.V., der mit seiner gemeinnützigen Tochtergesellschaft DRK Ambulanzdienst Hamburg den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes im gesamten Stadtgebiet betreibt.

Durch die verstärkte Einbindung werden beim DRK nochmals zusätzliche Vollzeit-Stellen für Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter geschaffen. Derzeit beschäftigt der Rettungsdienst der Hilfsorganisation in Hamburg insgesamt 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kinder entdecken im Freilichtmuseum am Kiekeberg Spiele von früher

Ehestorf. Wie haben Kinder früher ihre freie Zeit genossen? Von Montag bis Sonntag, 13. bis 19. Juli, geht es beim Sommerspaß im Freilichtmuseum am Kiekeberg darum, alte Spiele neu kennenzulernen: Ob Kibbel Kabbel, Weidenringe werfen, Handarbeiten oder Spielzeuge selbst basteln, die Aktionen machen großen und kleinen Besuchern Freude. An den Mitmachstationen zum Thema „Spielen und Spiele im Wandel“ erleben Kinder von 10 bis 17 Uhr Beschäftigungen wie Spinnen, Weben und Kochen, die einst zur Kindheit dazu gehörten. Die Aktionen sind grundsätzlich kostenfrei (teilweise Materialkosten) und unterliegen den aktuellen Kontakt- und Hygieneregeln. Der Eintritt ins Museum ist für Kinder unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

Vor 200 Jahren gab es Spielzeuge nur eingeschränkt in der Stadt oder auf einem Jahrmarkt zu kaufen. Auf dem Land stellten Kinder ihre Spielsachen meist selbst her - etwa Bälle, Luftballons oder einen Rummelpott (lautes Instrument) aus Schweinsblasen, aber auch Flitzebögen aus Haselruten, Stelzen aus Astgabeln und Murmeln aus Nüssen waren beliebt. Bauernkinder halfen im Sommer oft bei der Ernte – viel Zeit zum Spielen gab es dann nicht. Im Freilichtmuseum in Ehestorf entdecken Kinder diese Spiele in den Sommerspaßwochen vom 13. bis 19. Juli und 17. bis 26. August wieder.

Auch Märchen gehörten seit jeher zur Kindheit: Ganz neu in der Dauerausstellung „Spielwelten“ sehen Jung und Alt nun Schneewittchen, Rotkäppchen und Pinocchio, hier erfahren sie mehr über die oft unbekannteren Originalmärchen. Die „Spielwelten“ sind bei jedem Wetter ein Besuch wert, auch die beliebte Rutsche mit Karussell ist entsprechend der aktuellen Regeln wieder geöffnet.

Das Freilichtmuseum ist täglich, auch montags, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montags backen die Museumsbäcker mit den Kindern Backwaren im kleinen Lehmbackofen am blauen Häuslingshaus. Sie sehen das Feuer im Ofen, formen Teigstücke und genießen ihr selbstgebackenes, kleines Brot.

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