Trauerbegleitung: Hospizverein auch und gerade in Corona-Zeiten aktiv
Harburg. Gerade in Zeiten kommt der Trauerarbeit eine besondere Bedeutung zu. Wo der direkte Kontakt zu anderen untersagt und zu Hause bleiben angesagt ist und Bestattungen nur im engsten Kreis stattfinden dürfen, dort ist es besonders wichtig, dass jemand für die Hinterbliebenen da ist. Deshalb hat der Hospizverein Hamburger Süden e.V. trotz Corona und Kontaktverbot einen Weg gefunden, weiterhin für Trauernde da zu sein. „Von den Trauernden aus unseren Gruppen wurden wir angesprochen, ob wir nicht weiter machen können. Das geht ja nicht so einfach - aber es zeigte uns, dass die Not wohl groß ist. Daher haben wir jetzt jeweils mittwochs ein Trauertelefon eingerichtet“, so Gabriela Henschen vom Hospizverein Hamburger Süden.
Und so machen die erfahrenen Trauerbegleiterinnen auch weiterhin ihre Beratungen - auf Wunsch zu Hause oder im Büro des Hospizvereins in der Schwarzenbergstraße in Heimfeld. Natürlich unter Einhaltung der Vorschriften und hygienischen Schutzmassnahmen. Außerdem sind sie jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 040 – 76 75 50 43 zu erreichen. Das Gespräch ist natürlich absolut vertraulich. „Wir wollen allen Bewohnern südlich der Elbe mitteilen, dass wir weiterhin für sie da sind - in der schweren Zeit des Abschieds. Wo so viel geschlossen ist“, so Henschen.