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Buxtehuder Handball-Frauen verpassen das Viertelfinale

| Niels Kreller | Sport
Auch Isabelle Dölle konnte mit ihren 7 Treffern die Pokalniederlage gegen die HSG Bad Wildungen Vipers nicht verhindern. | Foto: Dieter Lange
Auch Isabelle Dölle konnte mit ihren 7 Treffern die Pokalniederlage gegen die HSG Bad Wildungen Vipers nicht verhindern. | Foto: Dieter Lange
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Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV haben das Viertelfinale verpasst. Gegen die HSG Bad Wildungen Vipers musste sich das Team von Trainer Dirk Leun im DHB-Pokal Achtelfinale mit 21:23 (8:13) geschlagen geben. Damit scheidet die Mannschaft überraschend aus dem DHB-Pokal aus. Es ist das erste Mal überhaupt, dass die Vipers ein Spiel in Buxtehude gewonnen haben.  Die Buxtehuderinnen kamen schlecht ins Spiel. Nach drei Minuten stand immer noch ein Spielstand von 0:1 auf der Anzeigetafel. Zwar hielt Marie Andresen ihr Tor größtenteils sauber und parierte zwei Angriffe nacheinander – doch so tat es auch die Torfrau der Vipers, Manuela Brütsch. Das 2:2 von Charlotte Kähr sollte der einzige Ausgleich in dieser Partie bleiben. Andresen versuchte ihre Mannschaft im Spiel zu halten – parierte sogar einen Siebenmeter, doch es half nichts. In einem 5:0-Lauf, in denen der BSV zehn Minuten ohne Treffer blieb, setzte sich das gegnerische Team ab.

Bis zur Halbzeit gelang es nicht, diesen Vorsprung aufzuholen (8:13). Dafür gab es viele Gründe, doch der Hauptfaktor stand zwischen den Pfosten von Bad Wildungen. Zur Halbzeit verzeichnete Manuela Brütsch eine Quote von fast 60 Prozent. Beide Mannschaften schlossen in der zweiten Hälfte an die aus der ersten an. Immer wieder unterliefen dem Team von Dirk Leun technische Fehler. Ungenaue Pässe führten zu Ballverlust. Wenn es dem Team dann doch einmal gelang, sich gegen die Abwehr der HSG durchzusetzen, stand Manuela Brütsch wie eine Mauer in ihrem Tor und verhinderte den Anschluss des BSV.  Zehn Minuten vor Schluss schienen die Buxtehuderinnen dann doch noch einmal aufzuwachen. In einem 5:0-Lauf verkürzte der BSV auf 20:22. Die Vipers blieben in dieser Phase sechs Minuten ohne Torerfolg. Nach einer Zeitstrafe gegen Bad Wildungen und einer anschließenden Parade von Marie Andresen stand das Publikum der Halle Nord auf – die Hoffnung war geweckt.

Diese wurde allerdings wieder zerschlagen, als Maj Nielsen an der zu starken Torhüterin Brütsch scheiterte und Bad Wildungen mit dem 20:23 antwortete. Mit einem knappen Endergebnis, das zu keinem anderen Zeitpunkt des Spiels ähnlich knapp war, verlor der Buxtehuder SV im DHB-Pokal Viertelfinale. Besonders verheerend: In diesem Spiel vergab das Team aus Buxtehude fünf Siebenmeter.  Dirk Leun: „Wir haben heute richtig schlecht gespielt. Solange ich hier bin, haben wir noch nie so viele Siebenmeter verworfen. Wir hätten noch Stunden spielen können, es wäre nicht besser geworden. Am Ende haben wir uns nur noch gewehrt. Das war schlichtweg nicht unser Tag und nicht unser wahres Gesicht. Das soll aber die Leistung von Bad Wildungen nicht schmälern. Sie waren von der ersten Sekunde an da, sind besser in die Zweikämpfe gegangen und haben besser Handball gespielt.“

Bei diesem Spiel fehlten dem BSV Lucia Kollmer (Kreuzbandrisse), Teresa von Prittwitz (Bänderriss im Fuß), Johanna Heldmann (Knorpelschaden im Knie), Lea Rühter (grippaler Infekt) und Cara Reiche, die dem BSV nicht aushelfen konnte, da sie mit ihrer Mannschaft, den HL Buchholz/Rosengarten, selbst im Pokaleinsatz ist.  Spielerinnen des Spiels wurden beide Torhüterinnen. Marie Andresen verzeichnete am Ende der Partie eine Quote von 38 Prozent, während bei den Gästen Manuela Brütsch mit 48 Prozent die Auszeichnung erhielt.  Der Buxtehuder SV hat nun gerade einmal zwei Tage Zeit, um sich auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Am Samstag, 3. Dezember, ab 16 Uhr tritt das Team von Leun in Norwegen in der European League gegen Fana Handball an. Die Partie wird bei Sprungwurf.tv gezeigt.

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