Geschenkidee zum Weihnachtsfest: Das Wilhelmsburg-Buch von Uwe Hansen
Hausbruch-Neugraben/Wilhelmsburg. Das Buch ist einzigartig und heißt: "Mein Wilhelmsburg - Insel, die ich liebe". Es beschreibt eine leidenschaftliche Liebe zur größten bewohnten Flussinsel Europas - Wilhelmsburg, die man dem Autor Uwe Hansen Wort für Wort abnimmt, obwohl er mittlerweile in Hausbruch lebt und dort seinen Ruhestand genießt. Der langjährige Zeitungsredakteur hat auf 368 Seiten im DIN A4-Format eine Lektüre geschaffen, die einzigartig ist und jeder Ur-Einwohner und vor allem Neubürger von Wilhelmsburg besitzen sollte.
Seine Redakteurs-Laufbahn begann schon im jugendlichen Alter von gerade mal 15 Lebensjahren im Jahr 1962 gleich nach der schlimmen Flutkatastrophe zunächst bei der Wilhelmsburger Zeitung (WZ) und setzte sich bei Sportfachzeitungen (Sport-Megaphon), dem Hamburger Abendblatt mit der Beilage Harburger Rundschau (HA/ HR), dem Elbe Wochenblatt (eW) und den Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) fort.
Das Buch enthält mehr als 50 Jahre Wilhelmsburger Zeitgeschichte und Historie - vom Ursprung der Elbinsel bis heute, wenn auch manches vom Schreiber durch die wohlwollende Brille geschildert wird - eben, weil die Liebe darin zu Wilhelmsburg zum Ausdruck kommt. Und: Es spiegelt wider, wie nah Uwe Hansen an den Bürgern von Wilhelmsburg dran war. Dabei war seine erste und große Leidenschaft eigentlich der Fußball.
Uwe Hansen war aber nicht nur Berichterstatter für vorwiegend lokale Themen. Der heutige Endsiebziger gründete einst die "Wilhelmsburger Fußball-Altherren-Auswahl" mit ihrem "Spendenfonds e.V". "Eigentlich, weil mir die Mauern zwischen den nebeneinander existierenden Vereine missfielen und ich das überbrücken wollte", blickt er zurück und fand viele Mitstreiter für den seinerzeit einzigen deutschen Fußballverein, der ausschließlich Wohltätigkeitsspiele austrug und einen siebenstelligen Betrag zugunsten behinderter Kinder und Behinderten-Einrichtungen einspielte. 32 Jahre lang prägte er den Verein als Ideengeber. "Mein Baby" nennt er die "AH-Auswahl", die Wilhelmsburg weit über Hamburgs Grenzen hinau bekannt machte.
Mit Stolz blickt Uwe Hansen in seinem Buch auch auf seine Lebensleistung zurück und schreibt im Vorwort folgerichtig: "Mit dem Buch möchte ich den Lesern und Betrachtern der vielen Bilder eine beschwingte Party aus meinem Zeitungsleben machen." Uwe Hansen wurde für sein Engagement schon vor Jahrzehnten mit dem "Bundesverdienstkreuz am Bande" und der "Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes" geehrt. "Seine" AH-Auswahl wurde mit dem "Senator-Neumann-Preis", "Hamburger Bürgerpreis" und dem "Silbernen Portugaleser" ausgezeichnet. Für den Hamburger Fußball-Verband (HFV) war Uwe Hansen 20 Jahre lang für das Sportgericht ehrenamtlich tätig.
Auch spannend ist das Buch "Mein Wilhelmsburg - Insel, die ich liebe" allemal: Die Berichte über die Historie, die bis ins englische Königshaus bis hin zu "Karl dem Großen" reicht, sowie die Geschichten und Reportagen, die in Archiven schlummerten. Nämlich Geschichten aus der Zeit, als der Wilhelmsburger Fußballsport mit zu Hamburgs Hochburgen gehörte und Spieler mit Hamburgs Amateurauswahl deutsche Meistertitel gewannen. Aber auch Berichte zu Wilhelmsburgs Entwicklung, dem Wirtschaftsleben oder Kulturelles sind lesenswert.
Besonders die "hautnahe" Berichterstattung über die Sturmflut 1962, die Uwe Hansen in der elterlichen Wohnung in der Weimarer Straße erlebte. "Als ich wach wurde und mein Bett schwamm, dachte ich an einen Wasserrohrbruch", erinnert er sich und warnte dann mit einem Signalhorn die Nachbarn.
Die Berichte im Buch - reichlich bebildert - zeichnen die Zeit vor dem Internet wider: Das ländliche Wilhelmsburg ebenso wie über den Müllberg in Georgswerder ("ein Fass ohne Boden", über die geplante Autobahn-Verbindung zwischen A1 und A7 über den Spreehafen, einst "Querspange" und jetzt südlich als "A26 Ost" vor der Verwirklichung. Das Buch - ein zu empfehlendes Werk nicht nur für Wilhelmsburger oder Harburger.
Erhältlich ist das Buch für 29,90 Euro direkt bei Uwe Hansen, Altwiedenthaler Höhe 33 c in Hausbruch. Infos unter Telefon 0 40/79 75 33 17.
