Sommer im Park: Harburgs Kultur belebte zehn Tage lang die Freilichtbühne
Harburg. Zehn Tage lang haben Harburgs Kultuschaffende die Freilichtbühne im Harburger Stadtpark beim „Sommer im Park" belebt und nach der langen Coronazeit auch an der Außenmühle wieder für Musik, Tanz und Theater gesorgt. Die Veranstalter rund um Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann und die beiden Harburger Live-Musik-Klubs Marias Ballroom und Stellwerk hatten für ein breit gefächertes Programm bis hin zum Abschlussfestival „Harburg feiert Vielfalt“ am vergangenen Sonntag gesorgt.
Highlight war das Konzert von Hamburgs Soul-Ikone Stefan Gwildis am Donnerstag vor ausverkauften 240 Besuchern.
Gwildis, der schon im vergangenen Jahr beim „Sommer im Park“ für eine Stippvisite vorbeigeschaut hatte, hatte dieses Mal seine ganze Band für ein richtiges Konzert mit dabei. Das ihm die Stimmung und die Atmosphäre rund um die Freilichtbühne wie im vergangenen Jahr sehr gefiel, zeigte sich in der Stimmung, die er dem Publikum wieder zurückgab. Und das feierte gemeinsam mit Gwildis und seiner Band. „Das war ein richtig toller Abend“, war dann auch das Fazit vieler Besucher.
Den Auftakt aber hatten am Freitag davor unter anderem die Lokalmatadoren der Celtic Cowboys und der Marmstorfer Liedermacher Jan Schröder hingelegt. Am ersten Samstag folgte der bekannte Harburger Chor Gospel Train unter Leitung von Peter Schuldt. Am Freitag und Samstag vergangener Woche waren es dann die beiden Musik-Klubs, die das Programm bestimmten. So hatte Heimo Rademaker von Marias Ballroom unter anderem den Harburger Musiker Dennis Adamus am Start, der gerade seine erste CD veröffentlicht hat (besser-im-blick berichtete: RIGHT FOR YOU: Dennis Adamus präsentiert sein Debut-Album). Ihm folgten die Wacken-Veteranen „5th Avenue“,
dann „Marios Westernhagen Tribute“ und „Songs of U2“. Für Stimmung sorgte die Moderation-Kanone Eiko Novelle.
Das Stellwerk hatte am Samstag unter anderem „D/Troit“ auf die Freilichtbühne geholt. Trotz des Regens feierten die Besucher und ließen sich die Stimmung nicht verderben. Man merkte: Die Menschen wollen wieder etwas zu feiern haben.
Das integrierte Fest "Harburg feiert Vielfalt" musste aufgrund des matschigen Untergrundes spon- tan auf eine andere Wiese verlegt werden, was aber dem gesamten Fest auf der Freilichtbühne und der Vereinsmeile keinen Abbruch getan hat. Die Bühnenprogramme waren - schwingend zwischen bolivianischen Tänzen, Kindermusik, Märchen, Tango über Russische Volksmusik bis hin zu ruhigem wunderschönen und sehnsüchtigen Pop-Songs des Band-Projektes "Heated Land" und dem Harburger Hafenbarden Werner Pfeifer - vielfältig und haben den letzten Tag von Sommer im Park wunderbar abgerundet.
Nach dem Ende waren sich die Veranstalter einig: „Ein gelungenes Fest, das trotz des verregneten Augustes und einer andauernden Pandemie ein Stück Normalität zurückbrachte und der Harburger Freilichtbühne viele neue Fans bescherte.“