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Familienzentrum Neu Wulmstorf: Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen

Neu Wulmstorf. Am Donnerstag 2. Februar 2017 ist nach knapp achtmonatiger Bauzeit das Richtfest des Neu Wulmstorfer Familienzentrums gefeiert werden. Das Dach des Gebäudes wurde im Zuge einer Feierstunde mit einer Richtkrone geschmückt und ein am Bau beteiligter Zimmermann sprach den Richtspruch. Nach dem Sprechen des Richtspruches warf er eine Flasche vom Dach. Diese zerbrach glücklicherweise am Boden – traditionell gutes Omen für die Zukunft. Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig, der sich ausdrücklich bei allen beteiligten Baufirmen bedankte, ist zufrieden: „Die Bauarbeiten liegen trotz kurzfristiger und wetterbedingter Unterbrechung voll im Zeitplan, sodass die Eröffnung des Familienzentrums nach den Sommerferien dieses Jahres erfolgen können wird.“
Der Neubau wird zukünftig die Kindertagesstätte am See, Courage, ein durch Courage geführtes Café, das Standesamt und den Fachdienst Soziales beheimaten. „Die Türen des Familienzentrums werden künftig allen Generationen - von Jung bis Alt - offen stehen“, sagte Rosenzweig

Bezirksversammlung: Manfred Schulz tritt als Vorsitzender zurück

Harburg. Schon seit Monaten war der Platz des Vorsitzenden der Harburger Bezirksversammlung leer geblieben. Manfred Schulz (SPD) war aus gesundheitlichen Gründen daran gehindert, diese Funktion wahrzunehmen. Nun hat er den Fraktionen seinen Rücktritt zum 31. Januar mitgeteilt.

„Ich bedauere dass Manfred Schulz aufgrund seiner Krankheit zurücktreten musste", so der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heimath. „Es ist aber leider zur Zeit nicht so, dass absehbar eine Besserung eintritt, so dass er wieder die Sitzungen leiten kann. Das ist menschlich tragisch."

Sein Abgeordnetenmandat behält Manfred Schulz vorerst – eine Rückkehr in die aktive Politik ist also angekündigt. „Ich wünsche ihm, dass er weiter genest und danke ihm sehr für die jahrzehntelange Arbeit, die er bisher in verschiedenen Funktionen, zu Letzt in der des Vorsitzenden der Bezirksversammlung, geleistet hat", dankt ihm Heimath. Auch die anderen Fraktionen der Bezirksversammlung wünschen Schulz eine schnelle Genesung.

Stellt sich nun die Frage eines Nachfolgers für Manfred Schulz. Dieses heiße Eisen hat die Fraktion nach Bekunden Heimaths auch in der langen Zeit von Schulz Abwesenheit noch nicht angefasst. „Wir werden in der Fraktion über seine Nachfolge beraten und dann einen Vorschlag machen." Der dürfte mit Spannung erwartet werden, offenbart ein solcher Vorschlag doch gerade bei der SPD oftmals, wie es um innerparteiliche Machtkonstellationen und Bündnisse steht. Ambitionen auf Schulz Nachfolge werden dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Arend Wiese aus Neugraben-Fischbek nachgesagt.

SPD möchte gelobt werden

Harburg. Im neuen „Vertrag für Hamburg", der im September vergangenen Jahres zwischen Senat und Bezirken geschlossen wurde, hat sich der Bezirk Harburg verpflichtet, 800 Wohneinheiten pro Jahr zu genehmigen. Nun haben die Genossen erfahren, dass 2016 stolze 1.135 Wohneinheiten in Harburg genehmigt wurden. Grund für die Genossen, sich mal kräftig auf die Schulter klopfen zu lassen.

Damit dies auch geschieht, hat die SPD in der Bezirksversammlung einen Antrag eingereicht, in dem dieser Erfolg einmal für die Öffentlichkeit sichtbar gesagt wird. Damit der Antrag nicht zu sehr nach Eigenlob riecht, haben die Genossen beantragt, dass im Stadtplanungsausschuss über Lage und welcher Struktur dieser Wohneinheiten sowie über den Anteil geförderter Wohneinheiten berichtet wird. Vielleicht erfährt man ja sogar, wie viele der genehmigten Wohneinheiten zügig gebaut werden – denn noch ist eine genehmigte Wohnung keine gebaute.

SPD – was nicht tötet härtet ab (Meine Meinung)

Ja, der Spruch „Was nicht tötet härtet ab" ist etwas ausgelutscht und auch zynisch. Aber er hat einen wahren Kern. Ich als Sozialdemokrat mit Parteibuch weiß das. Seit meinem Eintritt 1998 gab es mit der SPD den ersten Kriegseinsatz mit deutscher Beteiligung nach 1945, die Agenda 2010, die Hartz-Gesetze und mehr. Willy Brandt findet man nur noch als Ikone an der Wand hängend oder als Skulptur in der Parteizentrale - eine Hülse ohne aktuelle inhaltliche Bedeutung. „Neue Mitte" war das Stichwort, dem Schröder, Scholz und Gabriel hinterherliefen. Olaf Scholz hat das einmal so formuliert: Die SPD sei die Partei der Leute „who work hard and play by the rules".

Das dies immer noch Leitmotiv der Partei ist, hat die SPD wieder glänzend auf der Bezirksversammlung bewiesen. Die Linken (der Gottseibeiuns der modernen Sozialdemokratie) wollten einen Härtefond für diejenigen schaffen, die von Energiesperren (Strom, Wasser, Gas) bedroht sind. Die Haushalte, die dies betrifft, werden in Hamburg von Jahr zu Jahr mehr. Bisher gibt es die Möglichkeit eines Kredits – aber der muss ja irgendwie zurückgezahlt werden. Da ist, wie Jörn Lohmann von der Linken feststellte, die nächste Sperre schon vorprogrammiert.

Aber hat es nicht auch etwas positives, wenn einem mal der Strom abgesperrt wird? Claudia Loss, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, kann dem durchaus etwas Gutes abgewinnen. Sie selbst sei vor 30 Jahren von einer Stromsperre betroffen gewesen, so berichtete sie. Sie habe dann „gelernt mit Geld umzugehen und Prioritäten zu setzen. Und das ist der Grund, warum ich heute hier stehe." Merke: Wem der Strom abgeschaltet wird, wird später stellvertretende Vorsitzender einer Fraktion in einem Kommunalparlament. Der Traum eines jeden Sozialleistungsempfängers und die Lösung für alle Probleme. Also: Ablehnung des Antrags.

Es ist genau dieses „who work hard und play by the rules", dass zu solch einer zynischen Haltung führt. Wer eben nicht (egal warum) hart arbeitet und vor allem sich nicht an die Regeln hält, der fällt hintenüber, der ist egal. Die Regel – das heißt in diesem Fall die Stromrechnung bezahlen oder den Kredit, den man dafür aufgenommen hat, zurückzuzahlen. Ganz gleich, ob dann noch Geld für Essen für die Familie da ist.

Willy, du fehlst.

Gedenken an Orgelbauer Arp Schnitger

Neuenfelde. Er ist eine der bedeutensten Persönlichkeiten, die auf dem Gebiet des heutigen Bezirk Harburg gelebt haben: Arp Schnitger, der große Orgelbauer, dessen Meisterinstrumente noch heute die Menschen bei Gottesdiensten und Konzerten in ganz Nordeuropa erfreuen. Von wahrscheinlich 1705 bis zu seinem Tode am 28. Juli 1719 lebte er in Neunfelde, wo er auch eine Orgelwerkstatt, den „Orgelbauerhof", hatte. In der Neuenfelder St. Pankratius-Kirche, neben deren Kanzel Arp Schnitger im Familiengrab bestattet wurde, steht eine seiner bedeutendsten Orgeln, die gerade aufwendig renoviert wurde.

Zu seinem 300. Todestag möchte die CDU-Fraktion Arp Schnitger Gedenken. „Und zwar nicht in der Elbphilharmonie, sondern hier, wo er gelebt hat", so CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer.

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