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Diskothek Freudenhaus startet Flohmarkt

Buxtehude. Der erneute Lockdown hat auch die Diskothek Freudenhaus von Hendrick Teetz in Buxtehude getroffen. Dabei war er gerade zusammen mit dem Irish Pub Rebel’s Choice voll in den Vorbereitungen für eine Konzertreihe unter Coronabedingungen. So war beispielsweise ein Konzert von Hannes Bauer Orchester Gnadenlos geplant. Alle Konzerte mussten abgesagt werden und Teetz kann das Freudenhaus auch nicht mehr, wie bis Ende Oktober immerhin möglich, als Kneipe öffnen.

Deshalb gibt es ab sofort einen Dauerflohmarkt im Freudenhaus in der Rudolf-Diesel-Straße. Bis (erst einmal) zum 4. Dezember Werktags von 9 bis 17 Uhr können die Besucher in den dargebotenen Schätzen stöber. Darunter befinden sich viele Gläser für verschiedenste Getränke, Etageren aus dem Bistro Heimathafen Altes Land, eine Tapas-Vitrine, Cocktail Shaker, Schallplatten, CDs, Kühlschränke… Da wegen Corona immer nur ein Haushalt in den Indoor-Flohmarkt kann, wird um Voranmeldung unter 04161-8005650 gebeten.

Highlights aber – und gerade für Fans der alten Garage – sind die wunderbaren Air-Brush-Bilder, die im Vorzimmer der Teufelsbar der Garage hingen. Die kunstvollen Teufelsmotive sind für viele Partygenerationen aus Buxtehude und Umgebung mit vielen Erinnerungen verbunden und sollten ihre neuen und würdigen neuen Besitzer finden.

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Zusätzlich belebt Teetz die Freudenhaus-Retter-Pakete wieder. Das heißt: es gibt wieder reichlich attraktive Getränke-Pakete zu kaufen, wo es dann neben der eigentlichen Flasche Schnaps tolle Give Aways wie Gläser, T-Shirts, Caps, Mützen und auch Freudenhaus-Freikarten dazu gibt.

LPT: Aus Tierversuchlabor soll Tierschutzeinrichtung werden

Neu Wulmstorf. Während das Tierversuchs-Labor der Firma Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) in Neugraben – zwar unter strengerer Kontrolle aber dennoch – wieder in Betrieb ist, schließt das Labor im Neu Wulmstorfer Mienenbüttel nun endgültig – und soll in Zukunft dem Tierschutz und -wohl dienen. Denn dort, wo bis vor kurzem Tiere und brutalen Zuständen gehalten und bei Tierversuchen gequält wurden und Bilder des Tierelends einen breiten Sturm der Entrüstung hervorgerufen hatten, der zur Schließung führte, soll bald eine Auffangstation für Fundtiere und Listenhunde (Hunde einer Rasse, die als gefährlich eingestuft wird).

Das gab LPT in einer Pressemitteilung bekannt. Eventuell schon zum Jahresende soll die Einrichtung ihrem neuen Zweck zugeführt werden. Die Einrichtung eigne sich, so LPT, ohne Umbauarbeiten für diesen Zweck. Wer die Auffangstation betreiben soll ist noch nicht bekannt.

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LPT hatte bis vor Kurzem noch gegen die Schließung des Labors durch den Landkreis geklagt. Die Klage wurde aber zurückgezogen. In Neugraben darf LPT allerdings wieder im dortigen Labor Tierversuche durchführen.

Vogelgrippe: Ab morgen Stallpflicht fürs Federvieh im Landkreis Harburg

Landkreis Harburg. Schon seit einigen Wochen hat sich die Vogelgrippe oder Geflügelpest immer weiter im Norden Deutschlands verbreitet. Nun hat sie auch den Landkreis Harburg erreicht: An einer verendeten Graugans wurde der hoch ansteckende Virus-Typ H5N8 festgestellt. „Das Friedrich-Löffler-Institut hat bei einer in Stöckte (Stadt Winsen/Luhe) tot aufgefundenen Graugans eine Erkrankung mit der aviären Influenza vom Typ H5N8 bestätigt. Auf dem Hintergrund des Vogelzugs müssen wir von einer möglichen Verbreitung der Geflügelpest im gesamten Kreisgebiet ausgehen und ordnen deshalb zum Schutz der Geflügelbestände im Landkreis Harburg die sofortige Stallpflicht an“, so Thorsten Völker, Leiter der Abteilung Ordnung und Verbraucherschutz der Kreisverwaltung, die auch das Veterinäramt umfasst.

Der Landkreis Harburg hat deshalb eine Stallpflicht für Geflügel im ganzen Landkreis angeordnet. Ab morgen Dienstag, 17. November 2020, dürfen Geflügelhalter ihr Federvieh nicht mehr an die frische Luft lassen, sondern müssen es im Stall behalten, beziehungsweise unter einer Schutzvorrichtung, die nach oben dicht abgedeckt ist und an den Seiten gegen das Eindringen von Wildvögeln gesichert ist. Lediglich in begründeten Einzelfällen sind Ausnahmen von der Aufstallungspflicht, zum Beispiel für Gänse- oder Entenhaltungen, bei denen keine Aufstallungsmöglichkeiten existieren, auf Antrag möglich.

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Darüber hinaus gibt es für alle Geflügelhalter, auch Hobby- und Kleinsthalter, weitere Auflagen:

• Soweit noch nicht geschehen, muss jede Geflügelhaltung beim Veterinäramt ihre Adresse und die Zahl des gehaltenen Geflügels melden.
• Geflügel darf nur unter einem Dach oder im Stall gefüttert und getränkt werden. Grund: Darüber fliegende Zugvögel könnten durch ihren Kot das Futter sowie Wasserstellen verunreinigen und Erreger übertragen. Wildvögel dürfen keinen Zugang zu Futter und Wasserstellen haben. Oberflächenwasser darf nicht zum Tränken verwendet werden.
• Jeder Geflügelhalter muss ein Bestandsregister führen, in das Zu- und Abgänge im Bestand (auch Todesfälle) mit den Adressen der Käufer und Verkäufer einzutragen sind. Außerdem müssen die Halter ein Besucherbuch führen, in das sich jede Person eintragen muss, die den Geflügelstall oder -auslauf betreten hat. Für betriebsfremde Personen müssen unbedingt Desinfektionsmatten und Schutzkleidung ausgelegt werden.
• Bei Krankheits- oder Todesfällen bei Tieren müssen die Halter unbedingt das Veterinäramt des Landkreises Harburg (Telefon: 04171/ 693 466, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) kontaktieren und die Ursache abklären lassen. Auch tote Wasservögel wie Gänse oder Enten – aber nicht jeder Singvogel – sollten dem Veterinäramt des Landkreises Harburg gemeldet werden.

Der Veterinärdienst des Landkreises hat angekündigt, die Einhaltung zu überprüfen.

Weiterhin gibt das Veterinäramt diese Hinweise an alle:
• Spaziergänger und Haustiere sollten Kontakt zu toten oder kranken Wildvögeln vermeiden
• Tote oder kranke Wildvögel, insbesondere Wassergeflügel (etwa Enten, Gänse, Schwäne) sind dem Veterinäramt zu melden
• Jäger sollten, wenn sie mit Federwild in Berührung gekommen sind, jeglichen Kontakt zu Geflügel vermeiden.

Bolero-Abriss am Sand hat begonnen

Harburg. Nun wird es ernst: Am Westrand des Sands und des Wochenmarktes in Harburg hat der Abriss des Bolerogebäudes und des ehemaligen Blumenmarktes begonnen. Seite heute sind die Abrissbagger am Werk.

Das Ende des Bolero mit dem Jahreswechsel 2019/20 markierte auch einen weiteren Tiefpunkt für die Harburger Partyszene. Denn zentral gelegen war es ein Hotspot des Harburger Partylebens, der, günstig an der S-Bahn Harburg Rathaus gelegen war, sozusagen ein „Eingang“ in die Neue Straße und die Lämmertwiete markierte.

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Wo im Bolero, später dem Southside, mit Cocktails, Hugo, Aperol-Spritz und Longdrinks sowie Burgern, Pasta und Tex-Mex bis vor elf Monaten das Partywochenende eingeläutet wurde, entsteht nun eine Seniorenwohnanlage. So der Plan der AVW Immobilien AG, der Bauherrin für das Areal.

Mit dem neuen Bauwerk soll dann die Umgestaltung des Sands vollendet sein.

Premiere: Erster digitaler Investmenttag

Buchholz. Am Montag feierte die Sparkasse Harburg-Buxtehude mit ihrem ersten digitalen Investmenttag eine Premiere. Coronabedingt wurde die größte Veranstaltung der Sparkasse für Privatkunden erstmals als Live Stream in die Wohnzimmer und Büros der knapp 1.000 Teilnehmer übertragen. Dabei gab Ingo Speich von der Deka Investment interessante Einblicke und wertvolle Hinweise, worauf Privatanleger achten sollten.

Spech machte deutlich, dass Nachhaltigkeit einer der Megatrends der Gegenwart ist. Immer mehr Menschen legten schon heute großen Wert auf ökologisch, sozial und wirtschaftlich verantwortliches Handeln von Unternehmen. Und diese Entwicklung werde in Zukunft noch deutlich zunehmen, auch im Bereich der Geldanlage.

Als wesentliche Treiber der Nachhaltigkeit nannte Ingo Speich das Umdenken in Politik, Wirtschaft und Bevölkerung. Der Staat sei zu Nachhaltigkeit verpflichtet, allein schon das Erreichen der Klimaziele werde in den kommenden Jahren massive regulatorische Maßnahmen mit sich bringen. Zusätzlich wachse die Sensitivität der Anleger für verantwortungsbewusstes Handeln stetig. Das führe zwangsläufig dazu, dass Unternehmen ihr Geschäftsmodell daran anpassen müssen, um den Nachhaltigkeits-Kriterien von Anlegern und Kreditgebern zu entsprechen.

In der aktuellen COVID19-Pandemie sieht er einen weiteren Treiber der Nachhaltigkeit. Ähnlich wie bei der Digitalisierung werde auch Nachhaltigkeit durch Corona verstärkt, so Speich. Es habe sich gezeigt, dass Unternehmen, die schon jetzt eine hohe Nachhaltigkeitsbewertung haben, stabiler durch die Corona-Krise gekommen sind. Diese Entwicklung werde sich fortsetzen und weitere Unternehmen dazu bringen, in diesen Bereich zu investieren.

Drei von vier Sparkassen-Kunden wollen nachhaltig anlegen

Auch immer mehr Anleger achten bei ihrer Geldanlage auf Kriterien der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit. Eine Befragung hat ergeben, dass deutschlandweit drei von vier Sparkassen-Kunden nachhaltig investieren wollen. Und eine Studie der Unternehmensberatung PWC prognostiziert, dass in fünf Jahren 75 Prozent der Anlagen nachhaltige Komponenten beinhalten werden. Dieser Trend sei auch bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude zu beobachten, sagte Vorstandsmitglied Sonja Hausmann. Oftmals seien es die jungen Kunden, die steigendes Interesse an nachhaltigen Anlagen zeigen. Und das freue sie, denn: „Die jungen Kunden von heute sind die Anleger von morgen.“

Sonja Hausmann machte darüber hinaus deutlich, dass sie einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und wirtschaftlichem Erfolg sieht. „Nur wer zukünftig nachhaltig agiert, wird stark bleiben.“ Deshalb beschäftige man sich auch bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude sehr intensiv mit diesem Thema. „Zum einen wollen wir als Haus nachhaltig sein, das ist allein schon unser Verständnis von Verantwortung für die Region. Zum anderen wollen wir aber auch dem steigenden Interesse unserer Kunden an nachhaltigen Produkten im Anlagebereich gerecht werden.“ Hier sehe sie die Sparkasse Harburg-Buxtehude für die Zukunft gut aufgestellt.

Speich empfiehlt Balance zwischen Nachhaltigkeit, Risiko und Rendite Am Ende seines 40-minütigen Vortrags hatte Ingo Speich für die Zuschauer noch eine Empfehlung parat: „Bei aller Euphorie zur Nachhaltigkeit, vergessen Sie nie Risiko und Rendite.“ Interessierten Anlegern riet der Experte, Nachhaltigkeit, Risiko und Rendite Einklang zu bringen. Denn, so seine Botschaft: „Am Ende muss sich Nachhaltigkeit für den Anleger auszahlen.“

 

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