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Schwimmschulen: Wie es sich anfühlt, seit 10 Wochen nicht arbeiten zu dürfen

Gastbeitrag. Auch die Schwimmschulen sind durch die Coronabeschränkungen schwer getroffen. Seit zehn Wochen haben sie geschlossen. Christian Zwengel von der Schwimmschule Delphin aus Hamburg und Seevetal berichtet auf besser-im-blick, wie es aktuell aussieht:

Kurz für alle die mich nicht so gut kennen… im richtigen Leben führe ich, gemeinsam mit Familie Legahn, in Hamburg und im Seevetal eine große Schwimmschule. Wir haben zwei eigene kleine Schwimmbäder in denen wir jede Woche für über 1500 Kinder und Erwachsene Schwimmkurse und AquaFitness anbieten.

Seit dem 16.03.20 ist allerdings alles anders.

Durch den COVID-19 Ausbruch wurde auch uns, wie nahezu allen anderen Unternehmen, der Betrieb geschlossen, und wir konnten von einem auf den anderen Tag keine Kurse mehr anbieten.

Ich habe länger überlegt ob ich das hier schreibe, weil es eigentlich nicht so meins ist öffentlich zu jammern. Das löst dann ja auch unter Umständen Sorgen aus bei Leuten, denen ich eine Verantwortung gegenüber habe, wie z.B. meiner Familie oder meinem Team… Oder es stößt auf Unverständnis bei Leuten, die der Meinung sind dass es uns allen hier noch viel zu gut geht im Vergleich zu anderswo auf der Welt.

Letztlich bin ich aber zu dem Ergebnis gekommen, dass ich ja nur bewirken kann, wenn ich jemandem was davon erzähle. Ehrlich gesagt fühlt es sich so an, als wenn ich nicht mal hier etwas bewirken kann, aber so what….

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Ich möchte Euch also einmal erzählen, wie es sich für mich anfühlt nicht arbeiten zu dürfen, wie es sich anfühlt seit fast 3 Monaten keinen Cent mehr „verdient“ zu haben…

Ich war es mein ganzes Leben lang gewohnt, dass meinem Verdienst auch eine ganz konkrete Leistung gegenüber steht, und das ist im Moment nicht so.

Oh… ich habe schon noch etwas Geld, denn zum Glück hatten wir in der Schwimmschule Rücklagen und eine ganze Reihe von fantastischen KursteilnehmerInnen, die uns weiterhin ihre monatlichen Raten überwiesen haben. Aber wir können grade dafür leider keinerlei Leistung bringen und häufen so einen Berg von Zeitschulden und letztlich auch Geldschulden an. Bis heute haben wir sicherlich schon einen mittleren sechsstelligen Betrag verloren an die Krise.

Aber damit habe ich gerechnet. Darauf hatten wir unternehmerisch bis Ende April eine sehr gute Antwort. Auch darüber hinaus haben wir eine Reihe von Plänen gemacht mit einer gewissen Substanz. Das ist nicht der Punkt.

Der Punkt ist, dass wir Stand heute, nach wie vor keinerlei Aussage darüber haben, wann und vor allem wie, wir in der Schwimmschule wieder Kurse anbieten können. Mindestens bis Ende Juni müssen wir in Hamburg noch warten. Weitere 4 Wochen. Mindestens. Aber zum Glück dürfen die Fitness Studios ab nächster Woche wieder öffnen und beim Globetrotter dürfen die Leute bis in den zweiten Stock an der Kassenschlange stehen…(Zynismusmodus aus).

Der Punkt ist, dass wir heute nach 10 Wochen, immer noch keinen Ansprechpartner in Politik und Verwaltung haben, der sich mit unserer Dienstleistung, unseren Kursen, unseren Konzepten auseinandersetzt und dann auch etwas entscheiden darf.

Der Punkt ist, dass an allen Ecken und Enden die Läden wieder öffnen, dass es Zeitpläne für Fitnessstudios gibt, Musikschulen wieder öffnen dürfen, Chöre wieder singen dürfen.

Der Punkt ist, dass ich nicht verstehen kann warum meine Schwimmschule nicht unter den gleichen Abstands- und Hygienerichtlinien wie viele andere, wieder wenigstens einen Betrieb mit Minigruppen, oder Einzelstunden machen darf. So wie die Sportstudios das auch wieder dürfen.

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Ich fühle mich so dermaßen allein gelassen, ich kann das gar nicht in Worte fassen.

Ich fühle mich so dermaßen ungleich behandelt, dass ich mittlerweile nur noch mit dem Kopf schütteln kann.

Ich wälze von Morgens bis Abends die Allgemeinverfügungen von zwei Bundesländern in denen unsere Schwimmbäder stehen, um vielleicht eine neue Entwicklung für uns nicht zu verpassen. Ich telefoniere mit Gesundheitsämtern, Verwaltungen, etc.pp und ernte nur Schulterzucken…

Was ich gelernt habe in den letzten Wochen, aus allen Gesprächen mit den Leuten in der Verwaltung die ich dann doch mal erreicht habe ist: Es interessiert halt einfach keinen. Das es Schwimmschulen gibt, die mit Ihrem Angebot Geld verdienen müssen, hat anscheinend keiner auf dem Schirm.

Jeder verbindet mit dem Wort Schwimmschule sofort „Schwimmbad“. Und ein Schwimmbad ist logischerweise ein öffentliches Schwimmbad. Und das ist normalerweise für Kommune/Stadt/Land am billigsten, wenn es geschlossen bleibt.

Gegen diese Denke anzukämpfen, um überhaupt mal von jemandem ernst genommen zu werden der „etwas zu sagen hat“, ist so mühsam…. und mir bis heute nicht gelungen.

Ich habe auch kaum noch Kraft dafür übrig. Auch nicht, um mich selbst zu irgendetwas zu motivieren. Mal irgendwas „schönes“ zu machen, fällt unglaublich schwer. Und daraus Kraft zu tanken ist fast nicht machbar.

Ich glaube ich kann jetzt ein Stück besser verstehen, wie es jemandem gehen muss der überhaupt keine Perspektive hat. Der z.B. monatelang in einem Flüchtlingsheim sitzt ohne zu wissen wie es weiter gehen soll…
Im Vergleich dazu geht es mir in der Tat noch sehr gut, was allerdings nur ein kleiner Trost ist, gerade.

Ich hoffe inständig, dass wir diese Lage letztlich überstehen werden. Finanziell wie auch gesundheitlich. Wobei ich mir über Corona persönlich grade nicht so viele Sorgen mache, wie über meine emotionale Gesundheit… Denn die ist jetzt schon sehr deutlich angeschlagen.

Das nennt man dann wohl Kollateralschaden…

Cheers…

Info Christian Zwengel und die Schwimmschule Delphin

2020 05 30 schwimmschule delphin1Christian Zwengel *06.08.1974, leitet gemeinsam mit Uwe Legahn die Schwimmschule Delphin in Hamburg.
Bereits während seines Sportstudiums begann er 1996 als Schwimmlehrer in den Bereichen Babyschwimmen, Kinderschwimmen und Aquafitness zu arbeiten.
Im Jahr 2003 absolvierte er dann die Ausbildung zum Master-Aquapädagogen.
2007 trat er als Teilhaber in die Geschäftsleitung ein und leitet den Schwimmschul-Standort im Hamburger Alstertal. Neben seinen Schwimmkursen ist er hauptsächlich für die Bereiche Digitalisierung und Orga/Verwaltung verantwortlich.
Seit 2014 ist er außerdem im Bundesverband für Aquapädagogik BVAP als Schriftführer Mitglied des Präsidiums.

Mehr Infos: https://www.schwimmschule-delphin.de/

 

Neustart: Wie geht es dem Einzelhandel nach der Wiedereröffnung?

Harburg/Neugraben/Wilhelmsburg. Die Geschäfte haben nach der Corona-Pandemie-bedingten Schließung seit gut zwei Wochen wieder auf. Auch für den Einzelhandel gelten wie bei allen anderen strenge Hygieneregeln, damit eine zweite Welle des Virus ausbleibt. All das sind für den Einzelhandel vollkommen neue Erfahrungen. Wie sind die Unternehmer während des Lockdowns zurechtgekommen und wie war der Neustart nach der Lockerung?

Ford Store Tobaben
„Zum Glück gibt es jetzt wieder Probefahrten bei uns“, freut sich Jochen Busse vom Ford Store Tobaben aus der Buxtehuder Straße in Harburg2020 05 28 handel1. „Wir sind voll da.“ Ein Vorteil der Automobilhändler sei es, dass die Hygienemaßnahmen hier besser funktionieren würden als in manch anderen Unternehmen, da mehr Platz vorhanden seien. „Wir haben die Wartezonen auseinandergestellt, der Spuckschutz ist gut organisiert“, so Busse. Der Gebrauchtwagenverkauf finde sowieso meist draußen statt und sei barrierefrei. „Der Gebrauchtwagenverkauft und die Werkstatt laufen gut“, so Busse. Allerdings seien die Unfälle zurückgegangen. „Woran es liegt, ob es keine Unfälle gibt oder weniger Gutachter wegen Corona im Einsatz – wer weiß“, so Busse.

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Alkon PC
„Zu Anfang haben wir den Einbruch gespürt“, sagt Arthur Hanert von Alkon PC über dem Harburger Sand. Aber mit den Businesskunden, denen Alkon PC immer zur Verfügung in Betreuung und Vertrieb stand, lief es dann. Besonders auch im Bereich des Home Office. „Da hatten wir viel mehr zu tun“, so Hanert. Allerdings habe es dann irgendwann Lieferschwierigkeiten bei PC-Kameras 2020 05 28 handel2und Headsets gegeben. „Aber so haben wir die Lücke meistern können.“ Seit der Öffnung kommen auch die Privatkunden wieder. „Das freut uns sehr“, so Hanert.

Handy Welt
Der Neustart sei sehr schwierig. Die Kunden würden sich nicht trauen und hätten Angst, Geld auszugeben, berichtet Mustafa Colak von Handy Welt aus dem Schloßmühlendamm in Harburg. „Ehrlich gesagt hat jeder Angst vor seiner Zukunft und was passiert, wenn die zweite Welle kommt“, so Colak. Es würde in Medien viel erzählt über die Wirtschaftskrise und dass die Folgen erst Ende des Jahres kämen. „Es wird in erster Linie gekauft, was wirklich nötig ist.“ Wenn es so wie jetzt weiter gehe, befürchtet Colak, wird es bald keinen Einzelhandel mehr geben. „Ich denke wir haben über die Jahre unseren Job richtig gemacht haben versucht, den besten Service für unseren Kunden zu geben. Jetzt ist die Zeit da, den Einzelhandel zu unterstützen.“

Der Küchenplaner
„Es war eine undankbare Zeit“, so Heiko Christ von Der Küchenplaner in der Cuxhavener Straße in Neugraben. „Wir haben versucht alles online zu machen, aber das hat viel mehr Zeit gekostet als sonst. Ich bin jemand, der das face-to-face braucht.“ Das größte Problem sei für ihn gewesen, dass die Hersteller im Lockdown waren und die Produktion dicht gemacht hätten. „Wir konnten nichts ausliefern - aber die Nachfrage bei uns war ja da“, so Christ. Die verkauften Küchen könnten erst ab Mitte Juni können ausgeliefert werden. „In der Zeit habe ich natürlich Existenzängste gehabt – man weiß ja nicht, wie es weitergeht. Heute sehe ich das etwas lockerer.“

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Velo54
Die Fahrradbranche hatte es besser getroffen als viele andere Branchen, berichtet Tim Fandre von Velo54 aus der Veringstraße in Wilhelmsburg. „Dadurch, dass in letzter Zeit viele Menschen zu Hause waren, haben sich auch viele Fahrräder gekauft, gerade auch Kinderfahrräder“, so Fandre. Da das Wetter trocken und Eltern und Kinder zu Hause gewesen sind und nicht wegkonten, hätten viele Radfahren als Freizeitmöglichkeit vor Ort entdeckt. „Vielleicht haben viele Menschen auch zum ersten Mal Hamburg erkundet und positive Erfahrungen damit gemacht. Es waren vielfach keine Frust- sondern Lustkäufe“, so Fandre weiter. Da sei eher das Problem, dass die Lieferanten nicht hinterherkommen seien, von denen auch viele in Fernost säßen. Die Werkstatt durfte weiterlaufen und Verkauf, Auslieferung und Bezahlung wurde den Beschränkungen konform und kontaktlos organisiert. „Es ging viel über Mail und Telefon, das hat sich mindestens verdoppelt, wenn nicht verdreifacht.“

Restaurants und Kneipen endlich wieder geöffnet: So liefen die ersten Tage

Harburg. Seit dem vergangenen Mittwoch dürfen Restaurants, Gaststätten Kneipen und auch Bars ohne Unterhaltungsprogramm wieder öffnen. Verkündet hatte der 2020 05 18 gastro2Hamburger Senat diesen Schritt der Lockerung erst am Tag zuvor und hatte damit viele Gastronomen überrascht. Denn nachdem der Hamburger Senat sich sehr bedeckt gehalten hatte, was die Wiederöffnung anging, die bangenden Wirte zuerst noch nicht einmal ein Datum genannt bekommen hatten, wann darüber überhaupt darüber zumindest nachgedacht würde, ging es dann Hals über Kopf. „Bis vergangenen Dienstag haben wir eigentlich damit gerechnet, dass wir erst am Montag den 18. Mai aufmachen dürfen“, so viele Gastwirte.

Einige haben deshalb auch noch gar nicht geöffnet oder haben es mit Kraftanstrengung zum vergangenen Wochenende gerade so geschafft. Denn neben der Einführung der geforderten Hygienemaßnahmen im Lokal brauchen einige Restaurants auch Zeit, um den Betrieb wieder hochzufahren und beispielsweise frische2020 05 18 gastro3 Ware einzukaufen. Auch haben einige die Zeit genutzt und renoviert und noch sind die Handwerker da.

Daneben war es natürlich auch die große Frage: Kommen die Gäste oder ist die Angst zu groß? Die Antwort darauf fiel sehr unterschiedlich aus. Während einige den Umständen gemäß, unter denen sie aufmachen durften, recht zufrieden waren, lief es bei anderen nicht so gut. Durchmischt eben. „Wir brauchen euch nach dieser Zeit“, so die Message der Gastronomen an die Menschen.

Es gelten strenge Hygieneregeln. So müssen die Gäste beim Ein- und Ausgehen einen Mund-Nasen-Schutz tragen und der Service, der im Kontakt mit den Gästen ist, muss dies die ganze Zeit über tun. Die Gäste müssen auch ihre Kontaktdaten dalassen, damit im Falle des Falles die 2020 05 18 gastro4Infektionskette nachvollzogen werden kann. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss gewahrt bleiben und es darf am Eingang darf es kein Gedränge geben. Büffets sind nicht erlaubt.

Eines aber wurde deutlich: Die Freude, endlich mal wieder einen Kaffee oder ein Bier in der Stammkneipe oder dem Lieblingsrestaurant trinken zu können, ist groß – und ebenso ist es die Wiedersehensfreude bei Wirten und Gästen nach der Zeit des Lockdowns. Auch kann man beobachten, dass überall von den Wirten und den Gästen die Hygieneregeln beachtet werden. Einige Restaurants haben zwei oder mehr Belegungszeiten eingeführt, um die geminderten Plätze zu kompensieren.

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So haben die Gastronomen wieder auf:

Kneipe Bla Bla
2020 05 18 gastro5Gleich am Mittwoch öffnete Heike Plätke ihre Kneipe Bla Bla in der Seevepassage. „Wir haben die Zeit für Renovierungsarbeiten genutzt und freuen uns, nun wieder geöffnet zu haben“, berichtet Heike Plätke. Das Bla Bla hat nun geänderte Öffnungszeiten und ist ab sofort eine Nichtraucherkneipe. „Wir bieten demnächst auch Essen an und die Gäste haben die Möglichkeit, draußen zu rauchen“, so Heike Plätke weiter.

Restaurant Leuchtturm
Das Restaurant Leuchtturm von Frank Wiechern an der Außenmühle öffnet am Freitag, 22. Mai. „Wir stecken in den Vorbereitungen“, so Frank Wiechern. Die Zeit hat der Gastronom für eine Überarbeitung der Karte genutzt und ist auch schon dabei, sich Gedanken über die beliebten Menüwochen zu machen, die er in diesem Jahr im Sommer abhalten wird.

Fischhalle
Die Fischhalle im Binnenhafen hat seit Samstag geöffnet. Von mittwochs bis donnerstags 12-20 Uhr, freitags 12-22 Uhr, samstags 15-22 Uhr und sonntags 10-18 Uhr ist Lavinia Nagel mit ihrem Team vor Ort, um die Gäste mit Kaffee und Kuchen, leckerem Mittagstisch aus regionalen und saisonalen Produkten, Fischbrötchen und mehr zu verwöhnen. „Wir freuen uns über Reservierungen am Sonntag für Frühstück“, so Lavinia Nagel.

The Old Dubliner
Harburgs Pub in der Lämmertwiete hat ebenfalls geöffnet. Allerdings ohne Live-Musik, die ist nicht gestattet. Aber von Montag bis Donnerstag von 18 Uhr bis Mitternacht und Freitag und Samstag von 18 bis 1 Uhr kann man hier bei Christina Lürken und Kirsten Czeskleba-Huuck wieder Guinness, Kilkenny und Cider genießen.

Bierbrunnen
Gleich am anderen Ende der Lämmertwiete hat auch Rico Neves seinen Bierbrunnen wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind wie vor dem Lockdown und auch Fußball können die Gäste hier schauen.

Die Treppe
2020 05 18 gastro1Die Bar über dem Sand hat geöffnet – an den Zeiten feilt Wirt Ibo Yüksel noch. „Wahrscheinlich werden wir erst einmal nur Mittwoch bis Samstag öffnen.“ Bald wird auch sein neues Café gleich unter der Bar öffnen. „Dort gibt es dann Bubble Waffeln, französisches Gebäck und tollen Kaffee von der Hamburger Kaffeerösterei“, erzählt Yüksel. Freitag- und Samstagabend wird das Café dann zu einer Nichtraucherbar und baldmöglichst soll es auch wieder den Außenbereich auf dem Sand geben.

Landhaus Jägerhof
Die Familie Soltau hat das Landhaus Jägerhof im Ehestorfer Heuweg in Hausbruch auch wieder geöffnet - Montag ab 16 Uhr und Dienstag bis Sonntag ab 11 Uhr. Küche gibt es erst einmal bis 21 Uhr. Außerdem bleibt die Fischbrötchenbude vor dem Landhaus weiter geöffnet, bei der in der vergangenen Zeit viele vorbeikamen, um frisch gemachte Fischbrötchen zu holen.

Eisvogel
Der Eisvogel, die Gastronomie an der Wasserskianlage am Neuländer Baggersee, ist auch wieder geöffnet und wartet mit einer komplett neuen Karte auf. Gastronom Marian Hansen setzt seine Hoffnungen für diese Saison auf die Sommerferien. „Eigentlich wollten wir ganz anders in die Saison starten“, so Hansen. Denn geplant war samstags ein großer Brunch und am Sonntag Frühstücksbüffet - das wird starten, wenn es wieder erlaubt ist. Geöffnet ist jetzt erst einmal täglich von 12 bis open end.

Kaiserlich im Gildehaus
Das Kaiserlich im Gildehaus auf dem Schwarzenberg hat ebenfalls eine neue Speisekarte. Wirt Rainer Stora hat seit Mittwoch geöffnet und zwar mit neuen Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11:30 durchgehend bis 21 Uhr. Der Mittagstisch läuft bis 17 Uhr.

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Restaurant Scharf
„Wir starten am 26. Mai um 17 Uhr und haben dann wieder wie zu den gewohnten Zeiten geöffnet“, freut sich Sven-Oliver Scharf vom Restaurant Scharf aus der Harburger Schlossstraße im Binnenhafen. Das Restaurant wurde renoviert und die Speisenkarte hält schöne Menüs und eine kleine Auswahl von á la carte Gerichten bereit. Hinzukommt, dass es zwei Belegungszeiten geben wird: Die erste ist von 17 bis 19:30 Uhr und dann wieder ab 19:45 Uhr bis 22:00 Uhr.

Restaurant Nova
Das Restaurant Nova im alten Schützenhof in Marmstorf öffnet in ein bis zwei Wochen. „Wir sind gerade in Umbau: Das Restaurant bekommt neue Stühle Tische und auch im Garten kommen ebenfalls neue Tische und Stühle“, berichtet Zamim Sha. Außerdem soll es dann auch auf Wunsch der Gäste orientalische Spezialitäten geben.

Rieckhof Kneipe
Die Kultkneipe hat wieder zu den normalen Öffnungszeiten von Montag bis Samstag auf. Mittagstisch gibt es von 12-14 Uhr und dann geht es ab 18 Uhr weiter. „Natürlich zeigen wir auch die Spiele des HSV. Auch wenn dieser außerhalb der normalen Öffnungszeiten spielt“, so Wirt Jan Reinholdt.

Panthera Rodizio
Auch das Panthera Rodizio in Lämmertwiete hat die Tore wieder geöffnet. „Wir haben an unserem Konzept nichts geändert außer dem Büffet. Das machen wir jetzt so, dass die Gäste eine Karte bekommen, auf der alles das steht, was sie vom Büffet kennen. Dort können sie ankreuzen, was sie möchten und wir bringen es dann zu ihnen“, so Vitor da Silva. Das beliebte Rodizio gibt es auch, allerdings mit etwas mehr Abstand zu den Gästen. Zum Start hat das Restaurant auch am Montag, 18. Mai, geöffnet – ob das so bleibt steht noch nicht fest.

Inselkause
Inselwirt Andreas Koeni Könecke hat auch wieder auf der Pionierinsel seine Inselklause geöffnet. Das Restaurant oben kann zwar aufgrund der Größe nicht betrieben werden, dafür gibt es untern im Inselbiergarten leckere neue Gerichte wie Stockfisch, Inselspieße und wie immrer keine Convenience. Dazu natürlich Räucherfisch und das lecker Bergedorfer Bier. Für Vegetarier gibt es eine tolle Quinoa-Pfanne.

Fitness-Studios, Restaurants, Hotels, Freibäder: Weitere Lockerungen in Niedersachsen

Landkreis Harburg/Landkreis Stade. Stück für Stück geht es voran in Niedersachsen: Ab Montag gibt es weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Welche das sind wurde auf der heutigen Landespressekonferenz vorgestellt.

So dürfen Hotels und Campingplätze dann bis zu 60 Prozent Auslastung haben. Dabei zählen Gäste auf Dienstreise und Dauercamper nicht mit hinzu.

Etwas aufatmen können die Restaurantbetreiber. Denn für die entfällt die 50-Prozent-Auslastungsobergrenze und alle Tische dürfen wieder belegt werden. Allerdings dürfen dann nur Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen und der Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden.

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Für Fitnessfreunde eine gute Nachricht: Die Fitness-Studios dürfen wieder öffnen. Genau wie alle Sportanlagen für kontaktlosen Sport. Aber auch hier müssen überall Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Das Gleiche gilt für Freizeitparks, Minigolf und Kletterparks. Auch Freibäder dürfen öffnen.

Weiter warten müssen Kino, Theater wie auch Hallenbäder, Saunen und Indoor-Spielplätze. Diese dürfen erst bei der nächsten Lockerung auf Besserung hoffen, die am 8. Juni stattfinden soll.

Auch Hamburger Restaurants, Kneipen und Hotels öffnen wieder - weitere Lockerungen im Sport, in Pflegeheimen und im Privaten

Harburg/Wilhelmsburg/Finkenwerder. Auch die Hamburger Restaurants und Speise-Gaststätten öffnen wieder. Ab dem morgigen Mittwoch dürfen sie unter Auflagen wieder aufmachen. So muss der Abstand zwischen den Gästen 1,50 Meter betragen oder es müssen geeignete Trennwände aufgestellt sein. Der Zugang muss kontrolliert werden, damit es nicht zur Gruppenbildung kommt. Auch müssen die Gäste registriert werden, damit im Falle des Falles die Infektionskette nachvollzogen werden kann. Buffets dürfen nicht angeboten werden und das Personal muss Mund-Nasen-Schutz tragen. Allerdings gibt es nicht wie in Niedersachsen das Gebot der nur 50-prozentigen Auslastung. Das werde über das Abstansgebot geregelt, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Eine Reservierungspflicht gibt es nicht und auch keine Begrenzung der Öffnungszeiten. Im Gegensatz zu Niedersachsen gibt es gute Nachrichten für Kneipen: Sie dürfen - bei EInhaltung der Auflagen - ebenfalls öffnen.

Auch die Hotels dürfen für Touristen, wieder öffnen. Allerdings nur mit einer 60-prozentigen Auslastung. Bereiche wie Wellness oder Bäder bleiben geschlossen. Die Clubs, Diskotheken, Bars und Shisha-Bars müssen weiter geschlossen bleiben

Senat sieht Maßnahmen als erfolgreich

Bürgermeister Peter Tschentscher betonte, dass im Gegensatz zu beispielsweise Italien die getroffenen Maßnahmen moderat waren. So konnten die Menschen weiter an die frische Luft und es gab keine Ausgangssperre. Ebenso waren die Schulen und Kitas in Hamburg nie ganz geschlossen, sondern geöffnet für Notbetreuung. Den Kurs bezeichnete Tschentscher als sehr erfolgreich. Es sei die oberste Priorität in Deutschland gewesen, dass es nicht dazu komme, dass Schwerstkranke wie in Italien oder Regionen Frankreichs nicht mehr ausreichend behandelt werden könnten und das sei erreicht worden.

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„Es ging um den Schutz von Leben und Gesundheit“, so Tschentscher. „Wir dürfen nicht die Disziplin verlieren“, mahnte er. Man können den nächsten Schritt nur gehen, wenn es bei diesem niedrigen Infektionsgeschehen bleiben. Auch die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank betonte, dass es bei den Lockerungen nur dann bleiben könne, wenn man sich an die Auflagen halte. Man wolle schrittweise zur Normalität zurückkehren, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Das geht aber nur, wenn man sich an die Auflagen hält.“

Weitere Lockerungen bei Kontakten, in Pflegeheimen und im Einzelhandel

Das Abstandgebot bleibt bestehen. Es dürfen aber maximal zehn Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen. Besuche in Pflegeeinrichtungen sind wieder möglich. „Das war schon ein harter Eingriff“, so Prüfer-Storcks. Allerdings herrsche da weiterhin äußerste Vorsicht. „Wir erlauben da Besuche von mindestens einer Stunde an einem Tag in der Woche durch eine definierte Person“, so Prüfer-Storcks - keine wechselnden Besucher. Bei der Sterbebegleitung gebe es weiterhin Ausnahmen.

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Im Einzelhandel fällt die scharf kritisierte Grenze von 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Es gilt jetzt: Ein Kunde pro 10 Quadratmeter.

Im Freien sind alle Sportarten erlaubt

Nach dem Individualsport im Freien dürfen jetzt alle Sportarten im Freien wieder ausgeübt werden. Das gab Sportsenator Andy Grote bekannt. Allerdings müssen sie kontaktfrei und mit Abstand ausgeübt werden. „Das bedeutet natürlich für die Sportarten, die üblicherweise mit Kontakt verbunden sind, dass das ein eingeschränkter Sportbetrieb sein wird“, so der Sportsenator.

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