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Regionales Marketing als Weg aus der Krise für lokale Unternehmer

Harburg Stadt & Land. In der aktuellen Krise mit Lockdown und weiteren Beschränkungen trifft es gerade die regionalen Unternehmer besonders hart. Kunden bestellen immer mehr und mehr online. Da heißt es für viele, neue Wege zu beschreiten. Carsten Schumacher von der Marketing Agentur Comefuture aus Süderelbe bietet mit seinem Cashbackformat eine Lösung für regionale Unternehmen:

 

Buxtehuder Ausbildungsmesse geht online

Buxtehude. Wer sich als junger Mensch in Buxtehude und Umgebung über Beruf, Ausbildung und berufliche Perspektiven informieren möchte, der ist auf der jährlichen Buxtehuder Ausbildungsmesse genau richtig. Seit fast 20 Jahren findet die Messe mit vielen Ausstellern aus allen Bereichen und noch mehr Besuchern statt. 2021 02 16 ausbildungsmesse buxtehude1In diesem Jahr wird sie am Donnerstag, 18. Februar 2021, coronabedingt zum ersten Mal rein online stattfinden.

Trotz aller Schwierigkeiten haben die Veranstalter Vivienne Hoffmann und Niels Kohlhaase von der Jungen Union und der Stadtjugendring Buxtehude über 50 regionale Unternehmen gewinnen können, die sich auf www.ausbildungsmesse-buxtehude.de mit Fotos, Videos, Texten und PDF-Dateien zum Download präsentieren. Dazu gibt es von 8:30 Uhr bis in den Mittag hinein ein spannendes Online-Programm via Zoom-Konferenzen.

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In Praxisvorträgen erfahren die Besucher beispielsweise von Gabriele Schläger (Macromedia Akademie) etwas über die Bandbreite von E-Commerce bis Game Design oder von Michael Träger von den Elbe-Kliniken, wie man ein Held wird. Aber auch Grundlagen wie zum Beispiel die richtige Art und Weise sich zu bewerben werden in Workshops vermittelt. Im Messe-Live-Stream gibt es weitere Vorträge. So wird Anne Sofie Ramforth von Ramforth Immobilien aus Jork Einblicke in die Arbeitswelt einer Immobilien-Maklerin auch in Zeiten von Social Media geben.

Alle weiteren Infos sind auf den Seiten der Ausbildungsmesse Buxtehude unter www.ausbildungsmesse-buxtehude.de zu finden. Von dort gelangen die Besucher dann auch direkt zur Messeplattform mit den ganzen Konferenzen.

Trotz vorbildlichem Hygienekonzept: Neue Musikschule darf nicht öffnen

Asendorf. Der Lockdown hält auch die Musikszene fest im Griff. Wie bei vielen Künstlern sieht es auch bei Sänger und Musiker Christian Martius aus Asendorf mit Auftritten und damit auch mit Gagen gerade düster aus. Trotzdem gründete er im Lockdown eine Musikschule mit einem Hygienekonzept, das er dem Landkreis vorstellte.

So kämen seine Schüler direkt durch die Außentür in den Unterrichtsraum. Martius selbst – und das ist das Herzstück des Hygienekonzeptes - wäre von Anfang bis Ende durch eine Glasscheibe von seinem Schüler getrennt – wie in einem Musikstudio. So das keine Aerosole des einen zum anderen gelangen könnten. Nach dem Unterricht würde ausreichend durchgelüftet, bevor der nächste Schüler kommt. Darüber hinaus hat Martius schon mehrere Mikrofone angeschafft, so dass jeder Schüler sein eigenes Mikro hätte.

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Aus dem Winsener Gesundheitsamt kam eine positive Rückmeldung. Aber trotzdem darf Martius nicht loslegen – denn wie ihm die Stabsstelle Pandemie mitteilte, gäbe es beim Verbot des Präsenzunterrichts keine Ausnahmen.

Stellt sich doch die Frage, ob es nicht statt absoluter Verbote wieder Zeit wäre, mit den richtigen Konzepten wieder etwas zu ermöglichen. Martius selbst hofft nun, dass er bis zur Lockerung des Lockdowns und bis er mit seiner Musikschule loslegen kann, zumindest das eine oder andere Open Air-Hofkonzert machen kann.

Aqua²Dock – Mönkes Hotel- und Büroneubau im Binnenhafen nimmt Fahrt auf

Harburg. Die Mönkes der Paletten-Service Hamburg AG aus dem Harburger Binnenhafen glauben an Familie, Zusammenhalt, Tradition, Fortschritt und Regionalität. Und all das wollen die Brüder Guido, Heiko und Ingo Mönke in ihrem Hotel- und Büroneubau „Aqua²Dock“ im Binnenhafen widerspiegeln. Das beginnt damit, dass das Gelände für den Neubau nicht irgendein Gelände ist, sondern das, auf dem das Stammhaus der Mönkes in der Blohmstraße steht. Auch wollen die Mönkes Hotel und Bürogebäude nicht verkaufen, sondern sie sollen im Familienbesitz verbleiben. Dafür wurde schon der alte Schuppen weggerissen, um Platz zu schaffen.

Warum ein Hotel hier im Harburger Binnenhafen?

„Wir bauen das Hotel weil wir wussten, dass es Unternehmen gibt, die hier in der Gegend ein Hotel betreiben wollen“, so die drei Brüder. A2021 02 10 aqua2dock1ls Betreiber für das Hotel haben die Mönkes das Unternehmen The Niu der Novum Gruppe gewinnen können. An dem Vorhaben hat auch die Corona-Pandemie nichts geändert. „Es gibt andere Standorte, da fällt in dieser Zeit der Zweck weg. Aber hier in der Metropolregion ist der Bedarf weiter da“, so Ingo Mönke. „Ab Mitte 2022 wird sich die Hotellerie spätestens wieder erholt haben - wenn geimpft ist. Und wir kommen ja ein Jahr später auf den Markt. Da kommen wir gut weg“, führt Heiko Mönke weiter aus.

Beim Bau des Hotels, das den Namen „The Niu Quay“ tragen wird, achten die Mönkes auch auf Regionalität der verwendeten Materialien und darauf, dem ganzen einen maritimen Anstrich zu geben. So werden alte Balken aus dem abgerissenen Schuppen verbaut und auch die 800 qm altes Kopfsteinpflaster und Schienen, die beim Abtragen des Asphalts auf dem Baugrundstück zum Vorschein kamen und gerettet werden konnten, sollen in den Neubau einfließen. „Wir wollen altes bewahren und keinen Neubau ohne Herz“, so Guido Mönke. 2021 02 10 aqua2dock2Dazu gehören auch die drei Loren, die der Kampfmittelräumdienst bei der Untersuchung der Kaimauer aus dem Schlick gezogen hat. „Die werden wir aufbereiten und vielleicht bewegliche Sitzbänke daraus machen“, so Ingo Mönke. Die Ziegel sollen von einer Ziegelei aus Drochtersen im Elbe Ursprungstal kommen. Die Regionalität zeigt sich auch in der Entwicklung des Komplexes, bei der die Mönkes mit der Firma Imentas Immobilienpartner von Heinrich Wilke, Stefan Willhaus und Dennis Winand aus dem Binnenhafen zusammenarbeiten.

Das Hotel soll 166 Zimmer haben, davon 20 „Long Stay Appartments“, die etwas größer sind, sowie einen Frühstücksbereich. Eine Bar mit einem überzeugendem qualitativen Konzept mit Loungebereich soll als Treffpunkt im Hotel dienen. Insgesamt soll das Hotel ein maritimes Flair mit Teekisten und dicken Tampen bekommen.

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Bürogebäude soll neuen Anforderungen nach Corona entsprechen

Nebenan soll ein Bürogebäude entstehen. „In der Bürolandschaft tut sich gerade einiges“, so Heiko Mönke. Auch die Erfahrungen der Coronazeit spielen mit hinein, wie sich die Bedürfnisse wandeln. „Wer vor Corona gebaut hat, kann darauf nicht mehr eingehen – es gibt eben nach Corona andere Raumkonzepte“, so Guido Mönke. Die Unternehmen, davon sind die drei Brüder überzeugt, haben gelernt, mit Home Office umzugehen. „Früher waren die Büros groß, es gab lange Flure mit rechts und links Büros. Jetzt sind mehr Räume für Begegnung und Lounges gefragt. Da gehen wir mit der Zeit“, erklärt Ingo Mönke. Dafür haben die drei für die Erstellung der Konzepte extra Raumplaner mit ins Boot geholt.

Im Bürokomplex ist auch eine Gastronomie eingeplant. Rund 60 Plätze drinnen und 60 draußen direkt am Kanal sollen es werden.2021 02 10 aqua2dock3 „Wir suchen nach einem guten, gerne auch regionalen Betreiber für die Gastronomie.“ Auch über Entertainment für Gäste haben sich die Mönkes schon Gedanken gemacht. „Wir müssen das Wasser bespielen, damit die Leute etwas zu gucken haben“, erklärt Ingo Mönke. „Ein Lichtdesigner soll für eine spektakuläre Wasserbeleuchtung sorgen. Außerdem soll es einen Zugang zum Wasser geben.“ Eventuell soll es auch einen Ponton auf dem Wasser geben, vielleicht Stand Up-Paddling und Tretbootfahren oder Kino auf dem Wasser. „Wir möchten einfach gerne, dass auf dem Wasser etwas passiert.“

Innovativ soll es auch mit den Stellplätzen für die Nutzer von Hotel und Büros zugehen. 120 PKW-Stellplätze sind in der Tiefgarage geplant. „Da wird jeder vierte Stellplatz mit Strom für E-Autos ausgerüstet werden“, so Heiko Mönke. Auch bei den Fahrradstellplätzen wird darauf geachtet, dass hier Strom für die zunehmende E-Bike-Nutzung zur Verfügung steht. Ebenso wird Strom für Schiffe da sein.

 

Keine Entwarnung bei Geflügelpest im Landkreis

Landkreis Harburg. Keine Entwarnung in Sachen Geflügelpest: Wie der Landkreis bekannt gab, wurde an einer am Elbufer verendeten Graugans der hoch ansteckende Virus H5N8 festgestellt.

Deshalb bleibt die Stallpflicht für Geflügel bestehen. „Das Friedrich-Loeffler-Institut stuft das Übertragungsrisiko durch Zugvögel als hoch ein“, betont Thorsten Völker, Leiter der Abteilung Ordnung und Verbraucherschutz der Kreisverwaltung, die auch das Veterinäramt umfasst. „Wir müssen weiter vorsichtig sein.“

„Auf dem Hintergrund des Vogelzugs müssen wir von einer möglichen Verbreitung der Geflügelpest im gesamten Kreisgebiet ausgehen“, so Völker. Das bedeutet, dass die Tiere nicht mehr unter freiem Himmel gehalten werden dürfen. Sie müssen in geschlossenen Stallungen oder unter eine Schutzvorrichtung, die das Eindringen von wildvögeln verhindert. Lediglich in begründeten Einzelfällen sind Ausnahmen von der Aufstallungspflicht, zum Beispiel für Gänse- oder Entenhaltungen, bei denen keine Aufstallungsmöglichkeiten existieren, auf Antrag möglich.

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Über die Aufstallungsverpflichtung hinaus haben alle Geflügelhalter, auch Kleinst- und Hobbyhalter, im gesamten Kreisgebiet die gesetzliche Verpflichtung, Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten:

• Geflügel darf nur unter einem Dach oder im Stall gefüttert und getränkt werden. Grund: Darüber fliegende Zugvögel könnten durch ihren Kot das Futter sowie Wasserstellen verunreinigen und Erreger übertragen. Wildvögel dürfen keinen Zugang zu Futter und Wasserstellen haben. Oberflächenwasser darf nicht zum Tränken verwendet werden.
• Jeder Geflügelhalter muss ein Bestandsregister führen, in das Zu- und Abgänge im Bestand (auch Todesfälle) mit den Adressen der Käufer und Verkäufer einzutragen sind. Außerdem müssen die Halter ein Besucherbuch führen, in das sich jede Person eintragen muss, die den Geflügelstall oder -auslauf betreten hat. Für betriebsfremde Personen müssen unbedingt Desinfektionsmatten und Schutzkleidung ausgelegt werden.
• Bei Krankheits- oder Todesfällen bei Tieren müssen die Halter unbedingt das Veterinäramt des Landkreises Harburg (Telefon: 04171-693 466, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) kontaktieren und die Ursache abklären lassen. Auch tote Wasservögel wie Gänse oder Enten – aber nicht jeder Singvogel – sollten dem Veterinäramt des Landkreises Harburg gemeldet werden.

Auch tote Wasservögel wie Gänse oder Enten – aber nicht jeder Singvogel – sollten dem Veterinäramt des Landkreises Harburg gemeldet werden.

Der Veterinärdienst des Landkreises überprüft die Einhaltung dieser Sicherheitsmaßnahmen und weist alle Halter gezielt auf ihre Verpflichtungen hin. Zudem gibt das Veterinäramt folgende Hinweise:
o Spaziergänger und Haustiere sollten Kontakt zu toten oder kranken Wildvögeln vermeiden.
o Jäger sollten, wenn sie mit Federwild in Berührung gekommen sind, jeglichen Kontakt zu Geflügel vermeiden.
o Folgende tot oder kranke Wildtiere sind dem Veterinäramt zu melden: Greifvögel, Enten, Gänse, Graureiher, Storch, Eulen (Uhu), Schwäne, Möwen, Elster, Taucher (z.B. Haubentaucher), Kormoran, Kiebitz, Kampfläufer, Regenpfeifer, Wildhühner (z. B. Blässhuhn), Uferschnepfe.

Die Vogelgrippe ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Sie kann bei infizierten Vögeln zu schweren Erkrankungen und massenhaftem Verenden führen. Ihr Ausbruch kann zudem immense wirtschaftliche Folgen für alle Geflügelhalter, Schlachtstätten und fleischverarbeitende Industrien haben Beim Menschen wurde das Virus bisher nicht nachgewiesen. Erhitzte Geflügelprodukte können unbedenklich verzehrt werden.

 

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