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Lesung im Grauen Esel: „PUR. Das Leben ist eine Reise, kein Ziel.“

Harburg. Am Mittwoch, 11. Dezember 2019, kommen um 19 Uhr Kerstin Foell und Robert Stolle ins Coaching Café Grauer Esel in den Harburger Binnenhafen, um dort aus ihrem Buch „PUR. Das Leben ist eine Reise, kein Ziel.“ zu lesen.

Es verspricht ein spannender Abend zu werden, denn die beiden Lesenden sind selbst Akteure in ihrem Buch. Die Zuhörer erfahren, dass Kerstin und Robert das perfekte Leben in den Creative Industries führen. Sie hatten alles, wovon man träumt, zumindest glaubte das jeder. Dann kam alles anders. Jetzt oder nie, sagten sie sich – und setzten die Segel. Es wurde ein echtes Abenteuer mit vielen Hochs und Tiefs, mit albtraumhaften Szenen mitten auf dem Atlantik und unzähligen Stürmen, auch emotionaler Art.

Es wurde aber noch viel mehr: Sie entdeckten, was wirklich wichtig ist – und dass das Geheimnis eines glücklichen Lebens viel weniger in den äußeren Umständen liegt, als in uns selbst. Kerstin und Robert untermauerten ihre persönlichen Einsichten mit Forschungsergebnissen der Positiven Psychologie und kamen dem Geheimnis, ein erfülltes Leben zu führen, näher.

Das Abenteuer ihrer Auszeit und die Erkenntnisse einer langen Reise teilen sie in ihrem Buch. „PUR. Das Leben ist eine Reise, kein Ziel. Zehn Erkenntnisse einer stürmischen Auszeit“ und kommen nun für einen Abend zwischen Auftritten auf der Frankfurter Buchmesse und in Hamburg1 nach Harburg. In den Grauen Esel.

So großartig und überraschend auf der einen Seite, so logisch auf der anderen – findet Jo Riehle vom Grauen Esel. „Steht der Graue Esel doch für persönliche Veränderung und nichtmateriellen Reichtum. Für Sinn und das, ‚was wirklich zählt‘ – und letzten Endes auch für guten Wein“, so Riehle.

Das Leben ist eine Reise, kein Ziel.
Live Lesung am Mittwoch, 11.12., 19 Uhr im Grauen Esel
von und mit Kerstin Foell und Robert Stolle
Eintritt 5 Euro (Abendkasse)

Aus großer Zeit: Neues Stück am Harburger Theater

Harburg. Am Donnerstag, 14. November, feiert das neue Stück "Aus großer Zeit" Premiere am Harburger Theater. Es wurde nach den Romanen „Aus großer Zeit“ und „Schöne Aussicht“ von Walter Kempowski von Axel Schneider auf die Bühne gebracht.

In dem Stück von und unter der Regie von Axel Schneider geht es um den wohlhabenden Rostocker Reeder Robert William Kempowski, Eigentümer eines stattlichen Hauses sowie zweier Dampfer und Vater von zwei Kindern. 1913 lernt sein Sohn Karl an der Ostsee Grethe de Bonsac kennen. Deren Familie von anderer Art ist als die des jungen Mannes: ordentlich und fromm. Zwischen Grethe und Karl entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die vom Ersten Weltkrieg jäh unterbrochen wird. Nach 1918 muss das Paar auf ein vornehmes Leben verzichten und sich im Arbeiterviertel einmieten. Drei Kinder werden geboren, unter ihnen auch Walter Kempowski; ihre Schulzeit fällt in die Jahre der Weimarer Republik, in denen Deutschlands Verhängnis seinen Anfang nimmt. Von dieser Familie und allen, die ihren Weg kreuzen, erzählt Walter Kempowski in den ersten Teilen seiner Jahrhundert-Chronik mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind.

Die Kempowski-Saga, deren Teil „Aus großer Zeit“ ist, wurde zwischen 1971 und 1984 veröffentlicht und umfasst neun Bände. Kempowski (1929–2007) erzählt darin den Niedergang des deutschen Bürgertums während des 20. Jahrhunderts und benutzt dafür in einer Mischung aus Dokumentation und Fiktion seine eigene Familiengeschichte.

Die Vorstellungen laufen bis zum 23. November 2019.

 

 

Heißer Scheiß – Ausstellung „Hot Stuff“ holt die Technikwunder der 80er zurück

Harburg. Hot Stuff – heißen Scheiß – präsentiert das Archäologische Museum Hamburg (AMH) in seiner neusten Ausstellung. Keine spektakulären Ausgrabungsergebnisse von schon vor Jahrtausenden untergegangenen Zivilisationen sind es, die vom 30. Oktober 2019 bis zum 26. April 2020 am Museumsplatz in Harburg gezeigt werden, sondern die alltäglichen und technischen, mittlerweile dem Vergessen anheim gefallene Spielereien der „Moderne“ der 1970er, 80er und 90er sind es. Die „Must Haves“ dieser Zeit, eben den heißen Scheiß.

„Es mag erst einmal überraschen, dass wir als Archäologisches Museum diese Ausstellung machen“, so Prof. Rainer-Maria Weiss, Direktor des AMH. „Aber wenn man in die Tiefe schaut, dann zeigen wir die Archäologie der 80er. Wir zeigen Gegenstände, die heute ausgestorben sind.“

So was von 80er

Auch wenn Rainer-Maria Weiss betont, dass die Ausstellung „Hot Stuff“ die 1970er bis in die 2000er hinein zeigt – die 80er sind doch schon das Kernstück. Dieses Jahrzehnt eben, das noch gar nicht lang her ist. Technisch war es die Frühzeit der digitalen Revolution. Der „C64“, der legendäre „Homecomputer“ von Commodore, eroberte die 2019 10 29 hot stuff1Jugendzimmer. Und wer so richtig Nerd war, der codete auf einem Atari. Die ersten „Mobiltelefone“ erschienen auf dem Markt.

Musikalisch tat sich das Jahrzehnt positiv durch den Pop als Meilenstein der Musikgeschichte hervor, aber auch durch New Wace, Electro, die Neue Deutsche Welle, Hip-Hop, House, Metal. Wahre Giganten der Musik feierten in diesem Jahrzehnt Triumphe – Madonna sang „Like A Virgin“, Michael Jackson seinen „Thriller“ beispielsweise, die Quen und der King of Pop.

Auf der negativen Habenseite der 80er stehen Geschmackverirrungen wie der Vokuhila (Vorne Kurz Hinten Lang-Frisur), (Plastik-)jacken mit Schulterpolster, Löckchendauerwelle und Lederkrawatten. Ach ja: Und Aerobic! Jenes sportive Rumgekrampfe vor dem Fernseher, im eng-glänzenden Pastelldress mit rosa Stulpen, zu rhythmischer Musik, das als Vorbote der Fitnesswelle in den 80ern seinen Durchbruch bei den unterforderten Hausfrauen von Welt feierte (ab den 2000ern übernahmen die Nachmittagsserien der Privatsender diesen Teil des gesellschaftlichen Lebens).

Relikte der Vergangenheit wieder zum Leben erweckt

C64, Röhrenfernseher, Telefonzelle, klobige Mobiltelefone - „Wir erwecken sie wieder zum Leben“, freut sich Rainer-Maria Weiss. Und dies geschieht in der Ausstellung nicht nur museal zum Anschauen, sondern auch zum Anfassen und Benutzen. So sind die Telefone in den einzelnen Themenräumen durchaus angeschlossen und man kann im Nebenraum anrufen. „Wenn es also klingelt, gehen sie ruhig ran und schauen wer es ist“, rät Weiss.

Das faszinierende an der Hot Stoff-Ausstellung ist, dass sie eigentlich keine erklärenden Texte oder gar Ausstellungsführer bedarf. Denn sobald Eltern mit ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln zusammen durch die Ausstellung gehen, können die allermeisten Exponate von der älteren Generation erklärt werden. Auch wenn, wie Weiss eine Anekdote von seiner Tochter erzählt, man sich mit der Frage konfrontiert sehen könnte, ob man in der Steinzeit gelebt habe. Letztere ist am Eingang im Übrigen auch vorhanden – ein paar Exponate zeigen den Hot Stuff der Stein- und Bronzezeit. Dies führt – bei allem Augenzwinkern – zum ernsthaften Anliegen von „Hot Stuff“.„Der Mensch hatte schon immer das Bestreben, das Neuste zu haben“, so Weiss. „Es war schon immer der Motor der Menschheitsentwicklung, immer neues zu entdecken.“

Im Letzten raum der Ausstellung wagen die Macher noch einen Ausblick auf den Hot Stuff der Zukunft. Dafür steht eine Virtual Reality-Brille, die eine Landschaft zeigt. VR ist ja gerade ganz ganz heißer Scheiß und die Möglichkeiten hier bestimmt noch nicht ausgeschöpft.

Die Ausstellung läuft bis zum 26. April 2020. Am Reformationstag (Donnerstag, 31. Oktober) und am Kulturtag (Sonntag, 3. November) kann sie kostenlos angeschaut werden. Wie immer beim AMH wird die Ausstellung auch von einem breiten Rahmenprogramm für Groß und Klein begleitet.

16. Harburger Kulturtag am Sonntag

Harburg. Kultur, Laterne und Shoppen – am Sonntag, 3. November, findet der Harburger Kulturtag zusammen mit dem großen Laternenumzug und dem verkaufsoffenen Sonntag statt (mehr dazu hier: Hamburgs größer Laternenumzug, Feuerwerk und Ladenöffnung am Sonntag).

Zum einen können die Besucher von 12 bis 20 Uhr an fast 20 Orten Kunst und Kultur genießen. Mit dabei sind zum Beispiel das Archäologische Museum Hamburg – Stadtmuseum Harburg (AMH) mit seiner neuen Ausstellung „Hot Stuff - Archäologie des Alltags“ (Mehr dazu hier: Heißer Scheiß – Ausstellung „Hot Stuff“ holt die Technikwunder der 80er zurück ). Auch die Sammlung Falkenberg ist mit den Videoarbeiten Hamburger Künstler aus den 1970ern bei„Fuzzy Dark Spot“ dabei. In der Kunstleihe in der Eißendorfer Straße im EBV-Nachbarschaftstreff in der ehemaligen Sparkasse-Filiale sind Holzschnitte von vor 100 jahren zu sehen.

Es ist der nunmehr 16. Harburger Kulturtag, der von Prof. Dr. Rainer-Marias Weiss, Direktor des AMH, zusammen mit der damaligen Harburger Tageszeitung Harburger Anzeigen und Nachrichten ins Leben gerufen wurde.

Der Eintritt für den Harburger Kulturtag kostet einmalig 3 Euro und die „Eintrittskarte“, der Kulturtag-Pin, ist in den Ausstellungen vor Ort zu erhalten. Das ganze Programm ist hier.

Mitreißender Bigband-Sound und gefühlvolle Stimme im Neu Wulmstorfer Ratssaal

Neu Wulmstorf. Wer kennt sie nicht, die musikalischen Welterfolge „New York, New York“ und „Birdland“. Diese und viele weitere Songs werden in einem tollen und abwechslungsreichen Konzert zu hören sein, nämlich am Sonnabend, 26. Oktober, ab 20 Uhr im Neu Wulmstorfer Ratssaal, dann gespielt von der Bigband der Musikschule Lepél. Außerdem zeigt die Sängerin Julia Bielinski ihr großartiges Können.

Die Bigband wurde im Herbst 2000 von Heiko Lepél gegründet. Die Idee, die dahinter steckte: das gemeinsame Musizieren in einer größeren Formation mit Auftrittsmöglichkeiten vor interessiertem Publikum. In der Band spielen rund 20 Mitglieder unterschiedlichen Alters – Musikschüler, aber auch versierte Musiker „von außerhalb“. Der Dirigent ist Hendrik Meyer, der bei Dieter Glawischnig, dem Leiter der NDR-Bigband, ausgebildet wurde. Meyer ist erfahrener Hamburger Jazz-Musiker, Komponist und Gitarrist mit abgeschlossenem Musikstudium.

Der moderne, gleichzeitig aber auch traditionelle Bigband-Sound ist das Markenzeichen der Formation. Überdies sind alle Musiker mit viel Spaß bei der Sache – auch dies ein Kennzeichen der hörens- und sehenswerten Bigband. Das Repertoire ist breit gefächert: Soul & Funk, Jazz-Klassiker, weiterhin Songs von Carlos Santana und „swingende“ Bearbeitungen von Kurt-Weill-Liedern.

Den Gesangspart bei einem Teil der Stücke übernimmt Julia Bielinski. Die gebürtige Lübeckerin absolvierte ihr Musicalstudium an der HMT Leipzig „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und stand viele Jahre an Theatern wie dem Volkstheater Rostock, der Berliner Scala oder auch der Leipziger Oper in Musicals auf der Bühne2019 10 25 lepel1 (unter anderem „Hair“, „Jesus Christ Superstar“, „West Side Story“). Da außer den Hauptfächern Gesang, Tanz und Schauspiel auch die Gesangspädagogik einen großen Teil ihres Studiums einnahm, machte sie vor einiger Zeit den Schritt, sich überwiegend auf das Unterrichten zu konzentrieren. Aber ab und zu lockt die Bühne immer noch – zum Glück für das Publikum, das dann in den Genuss von Julia Bielinskis gefühlvoller Stimme kommt.

Eintrittskarten zum Preis von 8 Euro gibt es in Neu Wulmstorf im Vorverkauf im Bücherforum, Bahnhofstraße 20, und im Kleeblatt, Bredenheider Weg 2. Restkarten an der Abendkasse kosten 10 Euro. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

Noch ein Tipp: Besucher des Konzerts, die auch an Bildender Kunst interessiert sind, sollten sich schon um 18 Uhr im Rathaus einfinden. Dann findet die Eröffnung der Jahresausstellung der Gruppe „Aktive Kunstschaffende in Neu Wulmstorf“ statt. Nach dem kurzen offiziellen Teil freuen sich die Kunstschaffenden auf anregende Gespräche bei Fingerfood und Getränken. Der Eintritt ist frei.

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